David Catá, der Schmerzensmann der Kunst – selbstgestickte Handgemälde fügen sich nahtlos in die Landschaft ein


Einer malt mit Ölfarben auf Leinwand, ein anderer – mit Wasserfarben auf Papier, noch jemand meißelt seine Werke in Stein. Für David Catá ist das alles viel zu konventionell und zu aufwendig. David ist ein Minimalist: Alles, was er braucht, um ein Gemälde zu erschaffen, sind Nadel, Faden und… seine eigene Haut.

Kein Scherz, sondern ein schmerzvoller Ernst – dieser Künstler bestickt seine eigene Handfläche mit den kurzlebigen und stimmungsvoll-schlichten Bildern. Der Clou – das Bild muss optimal in Szene gesetzt werden, sprich, zum Beispiel zu einer umliegenden Landschaft passen.

Der Typ kann wirklich perfekt mit der Nadel umgehen, damit seine Hand immer wieder als Leinwand dienen könnte. Hm, was soll ich sagen – eine Kunst zwischen „Wow!“ und „Aua!“.

David Cata’s work sets a game between memory and the creative act. A temporary act recorded through photography, video, painting or sculpture.

The evocation power of personal objects and pictures of his family album are his inspiration. Through them, he makes a reflection about time, memory and ways to delay the oblivion’s process by using ephemeral elements, such as ice, thread, dandelions, salt…

Sometimes, his own body turns into the canvas of his artistic experience. The sewn and fissures done over his skin are a metaphor of the permanent symbiosis between the passage of time and the oblivion. His work aims to the past time’s preservation through the memorial, corporal, photographic and videographic prints. His work goes beyond an esthetic quest.“






(via)

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