Den Wurzeln des eigenen Stammbaums auf der Spur: Chinesische Pappskulpturen eines New Yorker Künstlers


Warren King begann damit, Masken und Helme aus Pappe zu formen, um seinem Sohnemann den Übergang in eine fantastische Märchenwelt mit Pappmaché-Drachen zu erleichtern, wie wir hier berichtet haben. Heute fertigt er ganze Skulpturen aus dem recyclebaren Material, die für sich stehen können und eine spannende Geschichte erzählen.

Den Impuls für seine fortlaufende Serie „Shaoxing Villagers“ gab eine Reise, die Warren King vor ungefähr sieben Jahren unternommen hat. Denn vor über 50 Jahren haben seine Großeltern das Dorf Shaoxing in China verlassen. Den Wurzeln seines Stammbaums auf der Spur, fertigt der New Yorker Künstler lebensgroße Skulpturen der heutigen Bewohner des Ortes. Einige Alteingesessene können sich tatsächlich noch an die Großeltern des Künstlers erinnern.

Die Figuren, die vom 2. Februar bis zum 25. März im Peninsula Fine Arts Center in Newport News im US-Bundesstaat Virginia ausgestellt werden, dienen somit als Vehikel zur Zeitreise in die Vergangenheit.

His latest work, a series of life-size figures made with only cardboard and glue, is an ongoing project to recreate the residents of his grandparents’ home village one individual at a time. The commonplace, discarded materials that he uses relate to the nature of the connections he is attempting to reconstruct. The forms are abstracted, and the backs of the figures are left unfinished, revealing hollowness and the artist’s meticulous construction. His work is not so much about the individuals that are represented as it is about his own attempts to understand them, and also the limitations of these efforts.“






(via)

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