Der AeroGarden bei uns im Test

Gadgets - 16. Dez. 2014 von Juli // Kommentare

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Neulich haben wir euch ja schonmal hier den AeroGarden vorgestellt. Mit dem Gerät kann man in seiner Wohnung Kräuter anpflanzen und wachsen lassen. Wie in einem kleinen Treibhaus. Tatsächlich fanden wir die Idee sehr spannend und haben das Gerät auch selbst ausprobiert. Wir benutzen es jetzt schon ein paar Wochen lang und können euch jetzt berichten, wie wir damit zurechtkommen und wie unsere Erfahrungen so sind.

Den AeroGarden gibt es in weiß und schwarz, wir haben hier die weiße Version im Test. Ersteinmal mussten wir das Gerät zusammensetzen. Das war nicht weiter schwierig und schnell gemacht, es gibt auch eine Anleitung mit vielen Bildern, die einem zur Not hilft. Dann haben wir das Gourmet-Kräuter Samenkit gepflanzt. Das heißt in dem Fall, dass man vorgefertigte Kapseln in das Gerät steckt und anschließend gemäß der Anleitung Wasser und Dünger einfüllt. Dann muss man nur noch einschalten und abwarten.

Der AeroGarden bei uns im Test - aeroGarden

Von oben bekommen die Pflanzen Licht, von unten werden sie mit Wasser und Dünger versorgt. Die Benutzung ist nicht sehr aufwändig. Man muss lediglich alle zwei Wochen Dünger nachfüllen, das Wasser reicht auch so ungefähr zwei Wochen. Für beides gibt es ein Signallicht, das dann angeht. Wenn die Pflanzen größer werden, muss man den oberen Teil in der Höhe anpassen, das ist aber auch kein Problem.

Das Licht leuchtet 16 Stunden am Tag und ist dann 8 Stunden aus, wann das sein soll, kann man selbst wählen. Das Licht ist ganz schön hell, man kann sogar noch andere Blumentöpfe in die Nähe stellen und sie werden auch von dem Licht profitieren. Während das Gerät an ist, läuft auch eine Wasserpumpe. Die brummt ein bisschen und man hört ein Wasserblubbern, in etwa wie bei einem Aquarium. Die Geräusche würden mich stören, wenn ich das Gerät in meinem Wohnzimmer stehen hätte, in der Küche ist das aber kein Problem. Optisch ist das Gerät nicht unbedingt ein Hingucker, dann schon eher die leckeren Pflanzen, die man darin sieht, aber das ist in der Küche auch in Ordnung.

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Wir haben nach zwei Wochen die ersten Pflänzchen wachsen sehen und nach 3 bis 4 Wochen kann man sie dann auch schon ernten. In unserem Fall ist leider aus der einen Kapsel mit der Minze nichts gewachsen, das war schon schade. Am besten wächst das Basilikum und der Dill. Insgesamt sieht es bei uns aber leider nicht so extrem üppig aus wie in den Fotos auf der Webseite des Herstellers.

Trotzdem sind wir mit den Kräutern sehr froh, weil sie tatsächlich außergewöhnlich intensiv und lecker schmecken. Das ist schon sehr praktisch und man kann sie eben auch das ganze Jahr durch anbauen und ernten, egal, welche Lichtverhältnisse man in seiner Wohnung hat. Von den Kräutern sollen wir nun ein paar Monate was haben, danach wollen wir auf jeden Fall Tomaten ausprobieren, das Kit dazu haben wir uns schon bereitgestellt. Wenn ihr auch ganzjährig Kräuter züchten wollt, dann bekommt ihr euren Aerogarden im Onlineshop für 149,95 €.

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