Der bissige Blick des Karikaturisten Gerhard Haderer

Die Aufgabe eines Karikaturisten ist es, der Welt und ihren Absurditäten einen Spiegel vorzuhalten. Seit mehr als 30 Jahren tut das der Österreicher Gerhard Haderer äußerst erfolgreich. Denn wer denkt, dass der inzwischen 66-Jährige im Laufe seiner Karriere an Bissigkeit verloren hat, der täuscht sich. In die Zeichnungen von Haderer haben längst auch zeitgemäße Errungenschaften wie Smartphones, Drohnen und Selfie-Sticks Einzug gehalten.

Und wie es sein Beruf so mit sich bringt, zeigt Haderer ausschließlich die Nachteile dieser Geräte. Sonnenuntergänge sehen wir nur noch durchs Display, und für andere Menschen interessieren wir uns sowieso nicht mehr. Haderer hat in Linz studiert und anschließend in verschiedenen Werbeagenturen gearbeitet. 1984 fing er damit an, für kleinere Zeitschriften Karikaturen zu zeichnen. Bis heute sind seine Arbeiten in wichtigen deutschsprachigen Magazinen wie dem „Stern“, der „Titanic“ und der „News“ zu sehen.










Gerhard Haderer – Nicht den Kopf hängen lassen

(via) Copyright Gerhard Haderer

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