Der Chor als Regenmacher – tolle Performance von Toto’s „Africa“

Screenshot Youtube

Die Augen schließen und hören… Der tropische Regen peitscht den bereits durchnässten Urwald, der Wind zwingt die großblättrigen Bäume in die Knie und treibt die Tiere in ihre Verstecke. Nur der Regen und der Wind, diese zwei herrschen heute. Es ist ihr Tag, es ist ihre Saison – die Regenzeit. Ein Gewitter zieht auf, ein Blitz schlägt ein – und der Brand wird von den sintflutartigen Wassermassen im Keime erstickt.

„I bless the rains down in Africa“, singt der Solist… Aber davor gibt es Regen, einen mächtigen afrikanischen Regen – vorgespielt von dem Chor. Die Regengeräusche gelingen so perfekt, dass eine vollkommene Illusion entsteht. Klatschen, Schnippchen schlagen, Handflächen aneinander reiben – aus diesen einfachen Elementen setzt sich der Regen zusammen. Wir alle kennen dieses Musikinstrument, den Regenmacher. Doch die Performance des Chors ist um Grade komplexer, vielschichtiger.

Ich weiß nicht, wer den Regen so kunstvoll in einzelne Geräusche zerlegt hat, um dieses Naturphänomen „im Trockenen“ wieder aufzubauen. Ich bewundere die perfekte Koordination der Chorsänger und schließe wieder meine Augen, um den frischen, warmen Regen auf meinem Gesicht zu spüren.

Africa – Angel City Chorale

Title: Africa
Melody and lyrics by David Paich and Jeff Porcaro
Performed by Angel City Chorale
Soloists Rich Kennedy, Tommy Lamb, Tina Mitro, and Duff Watrous

Artistic Director, Sue Fink
Video edited by, Alex Chaloff, Annika Benitz

Teaser Screenshot Youtube

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