Der ganz alltägliche Wahnsinn – DRAN! zeichnet eine nicht sonderlich lebenswerte Welt


Dass die Welt kein Ponyhof ist, habe ich irgendwie schon immer geahnt. Aber dieser Blick auf die Realität ist mit solcher Skepsis und Missgunst erfüllt, dass es schon richtig weh tut. DRAN!, ein Streetartkünstler aus Toulouse, Frankreich, zeichnet makabre und doch sehr ehrliche Bilder. Klar, er übertreibt, aber ist das nicht die primäre Aufgabe der Satire? Er legt einfach die Finger in die Wunden des Alltags, und genau deshalb finde ich seine Zeichnungen so sehenswert.

Es fließt Blut, es wird gehauen, getreten, gemordet. Gier, Neid und Hass feiern ihren Siegeszug. Die Welt geht unter. Das tut sie bereits seit Jahrtausenden und ist immer noch da – weitab der Perfektion, beizeiten schrecklich und abstoßend. Aber auch herrlich, bunt und romantisch. Die Welt ist alles, was du daraus machst – es liegt in deiner Hand und es liegt an deinem Blickwinkel!




























(via)

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