Der griechische Fotograf Vassilis Tangoulis macht die Unendlichkeit sichtbar

9f6f4835102439.56e99ae4cef2e
Sie ziehen Dich förmlich in sich hinein, die Fine-art-Fotografien von Vassilis Tangoulis. In ihnen steckt so viel Kraft, so viel Stille, so viel Leben, so viel Tiefe, so viel Weite. Die Leere in seinen Bildern wird zum Rahmen für das Wesentliche. Und das kann ein Haus in einer verschneiten Landschaft sein, ein Boot, ein krummgewachsener kahler Baum an einem Hang, ein Zug, der aus dem Nichts zu kommen scheint.

Der Grieche, der in Thessaloniki Physik lehrt, komponiert seine Bilder vor allem in Schwarz und Weiß – und den schier unendlichen Grautönen dazwischen. „Meine fotografische Vision lässt sich besser beschreiben als ein Festhalten der Zeit in einer Welt, in der die ‚Gegenwart‘ nur ein unendlich kleiner Teil der Zeit ist, eine flüchtige Illusion, die die beinahe unendliche Vergangenheit und Zukunft voneinander trennt“, sagt Tangoulis. Einen kleinen Teil davon manifestiert er in seinen Bildern, und du kannst nur erahnen, wie viel mehr es dahinter geben mag.







Copyright by Vassilis Tangoulis (via)

Kommentiere den Artikel

Bitte gib deinen Kommentar ein!
Bitte gib deinen Namen hier ein