Der „Honey Van“: Ich und mein Camper mit Holz

Holz ist ein ganz besonderer Werkstoff, der mittlerweile nicht umsonst seinen eigenen Ohrwurm bekommen hat – wahrscheinlich als Ausdruck einer Sehnsucht nach dem Urig-Unverfälschten, dem wir bei einem Spaziergang durch den Wald nachspüren können. Holz ist auch der Lieblingswerkstoff der Schrauber um Ryan Wells aus Seattle, die unter dem Namen Rydawell Woodworks coole Transporter-Conversions für Asphaltabenteuer zusammenzimmern. Ihr bisher größtes Projekt ist der Umbau eines Mercedes Sprinters 170, Baujahr 2017.

„Honey is our biggest build yet. Starting from scratch on a 2017 4×4 Mercedes Sprinter 170 WB, It’s has it all- Aluminess roof rack/ ladder, composting toilet with soji screen sliding doors, sofa that converts into a queen size bed, top end solar package, rear facing kitchen and some of the most unique woodwork we have done to date.“

Aus dem beliebten Umzugsvan wurde kurzerhand der „Honey Van“ –mit jede Menge Holz in der mobilen Hütte. Schiebt man die Seitentür auf, steht man zunächst vor traditionell japanischen Shōji-Raumteilern, die hinter sich die Toilette verstecken. Zur Linken geht es auf Roteicheböden in den Wohnbereich mit Schlafsofa und im Heck sitzt die Küche mit einer Bambus-Arbeitsfläche und Schubladen aus Ahornholz für ordentlich Stauraum. Auf dem Dach thront ein Solarpaneel für fließend Warmwasser, egal wo du Station machst.

In dem Wohnmobil stecken fünf Monate Tüftelei und jede Menge Handwerkskunst sowie die wahre Liebe zum Naturmaterial Holz. Hier sucht man Linoleum, Laminat & Co jedenfalls vergeblich. Sweet.







(via) Copyright Daimler AG

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