Der „Inside-out furniture-room“ krempelt Innenarchitektur um

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Was macht ein Haus eigentlich zum Haus? Vier Wände, Fenster, Möbel und ein Dach – fertig ist der Wohnraum? Für die House Vision Exhibition in Japan haben sich die Architekten YKK AP und Jun Igarashi, sowie der Möbel-Designer Taiji Fujimori zusammengetan, um genau dieser Fragestellung auf eine völlig neue Weise nachzuspüren.

Statt des modularen Designs, das seit jeher die Form von Wohnungen und Häusern bestimmt, ging es der Gruppe von kreativen Köpfen um ein ganzheitliches Gesamtkonzept, das Raum auf zeitgemäße Weise neu definiert. Mit dem Konzept von Fenstern als bloße Wanddurchbrüche, sowie der losen Zusammenstellung von Möbeln für die Einrichtung wurde abgerechnet. Die Fenster im „Inside-out furniture-room“ schaffen eigenständige, lichtgeflutete Räume, während die Möbel fließend mit der Struktur des Hauses verschmilzen. Obwohl dadurch die Grenzen zwischen Innen und Außen bewusst verschwimmen, ergeben sich klar definierte Bereiche für Essen, Arbeiten, Entspannen, Schlafen und mehr.





all images © TOTO & YKK AP / house vision 2 (via)

3 Kommentare

  1. Ein banaler Versuch, „Haus“ als umfassenden Raum für einzelne Zimmer zu negieren. Es ist eben nicht zu trennen, das innen und außen (warum auch?)… Worin besteht die Innovation, weder Material noch Designansätze sind neuartig!

    • stimme Dir zu. Soviel Gehirnschmalz ist da nun auch nicht drin.
      Das ist eben JAPAN. – und in seiner Anlehnung an bekannte lokale
      Sehweisen die Reflexion der traditionellen Kultur der jungen Leute.
      Die Sehnsucht nach etwas mehr Privatsphäre, was auch sehr verständlich ist.
      Gönnen wir es Ihnen.! – wir Grundnahrungsmittelflächenverwüster.

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