Der intelligente Rauchmelder Nest Protect von E.ON Plus Smart Home im Test


Frei nach dem Motto: „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“, habe ich kürzlich davon erzählt, wie uns Gadgets vom smarten Heizungsthermostat tado° bis zum programmierbaren Türschloss Nuki das Leben ein bisschen komfortabler und auch effizienter machen. Heute möchte ich Dir zeigen, dass ein Smart Home auch zur persönlichen Sicherheit beitragen kann. E.ON Plus erleichtert mit einigen Gadgets im günstigen Paketpreis den Einstieg ins smarte Wohnen. Mit von der Partie ist der Nest Protect. Wir haben den Rauch- und Kohlenmonoxidmelder getestet.

Wer das Gerät nicht im E.ON-Plus-Paket erwirbt, blättert schon mal über 100 Euro hin. Einen herkömmlichen Rauchmelder bekomme ich jedoch für einen Bruchteil des Preises in jedem Baumarkt. So drängt sich noch vor dem Auspacken die Frage auf: Wird der Protect seinem Preis überhaupt gerecht?


Die Verpackung liegt überraschend schwer in der Hand. Von Pappe und Klarsichtfolie befreit zeigt sich das Gerät in seiner Schönheit. Das moderne Design hat der Protect dem 0815-Rauchmelder schon mal voraus. In Anbetracht dessen, dass Nest-Gründer Tony Fadell einst von Apple kam, wo er mitverantwortlich für das Design vom iPod und vom ersten iPhone war, sollte dies nicht überraschen. So verschandelt mir das Gadget jedenfalls nicht das Deckenpanorama meiner Altbauwohnung, obwohl es mit 13,5 x 13,9 x 3,9 cm doch um einiges größer als der Rauchmelder von der Stange ist.

Bevor es mit dem Test richtig losgehen kann, gilt es, Handwerker zu spielen. Der kleine ringförmige Rahmen von Protect wird mithilfe von vier Schrauben an der Decke fixiert. Ich scanne den QR-Code auf der Rückseite des Geräts, um eine smarte Liaison zwischen Rauchmelder und meinem Mobiltelefon in die Wege zu leiten. Das Einrichten mit iOS oder Android wird dadurch zum Kinderspiel. Schnell noch für das Heim-WLAN freigeben und schon kann der Rauchmelder Warnungen direkt an mein Smartphone senden. Anschließend kommt der Protect an die Decke und rastet mit einer Drehbewegung ein.


Vorerst habe ich den Nest Protect im Wohnzimmer, Flur und Kinderzimmer installiert. Der Hersteller verspricht eine Lebensdauer von zehn Jahren für die Erkennung von Rauch und Kohlenmonoxid. Ja, das Gerät kann darüber hinaus auch Dampf von tatsächlicher Rauchentwicklung unterscheiden. Laut Herstellerangaben überprüfen sich die Nest-Melder ständig selbst – etwa 400 Mal täglich. Verschiedenfarbige Leuchtringe am Gerät geben Auskunft über Batteriestatus und Sicherheit. Dabei wird unter anderem farblich zwischen einer Warnung und einem Alarm unterschieden. Das Nest-Gerät soll dadurch helfen, Gefahren besser einzuschätzen. Verfliegt der Rauch nach dem Schwarztoasten von Brot oder bei einem Keksunfall im Backofen (Huch, vergessen!) zum Beispiel rasch wieder, gibt das Gerät Entwarnung.

Vor allem, wenn keiner zu Hause ist, gibt mir der Protect zusätzliche Sicherheit, indem allfällige Warnungen auch dann direkt an mein Smartphone gehen würden. Zusätzlich kann man Notfallkontakte einrichten, die im Fall der Fälle benachrichtigt würden. Zu Hause macht mich neben dem Blinken der Leuchtringe eine freundliche, deutschsprachige Stimme darauf aufmerksam, wenn etwas nicht stimmt. Besonders praktisch: Unsere bereits vorhandenen hue-Leuchtmittel von Philips sind kompatibel mit dem Smart-Rauchmelder. Koppelt man beide Gadgets, blinkt die Wohnungsbeleuchtung im Gefahrenfall. So merkt man auch vertieft in die Arbeit, dass etwas nicht in Ordnung ist. Sehr hilfreich ist diese Funktion aber in erster Linie für Gehörlose.

In den 1970er Jahren dauerte es ungefähr 30 Minuten, bis sich ein Feuer im ganzen Raum ausgebreitet hat. Heute dauert es oft weniger als 5 Minuten.“ – Quelle: Underwriters Laboratories

Daneben kann aber auch der Protect selbst Licht machen. Eine integrierte Nachtlichtfunktion reagiert auf Bewegungen und weist einem im Dunkeln ganz komfortabel den Weg. Lediglich im Kinderzimmer habe ich diese Funktion deaktiviert, weil der Nest-Melder bei den kleinen Rackern sonst dauernd anspringen würde. Allerdings schlägt sich die Nachtlichtfunktion auf die Batterielebensdauer nieder. Die sechs benötigten AA-Batterien halten erwartungsgemäß länger durch, wenn sie nur Saft für die Rauchmelderfunktion bereitstellen müssen. Was der Nest Protect tatsächlich an Energie verbraucht, zeigt mir ein monatlicher Verbrauchsbericht auf dem Smartphone an. Die statistischen Daten kann ich auch danach jederzeit abrufen.



Doch nicht nur ich bin ein großer Statistik-Fan, sondern auch Google selbst, das mit den unterschiedlichen Nest-Produkten Daten aus dem Haushalt sammelt. Nach eigenen Angaben werden die Daten herangezogen, um noch bessere Produkte zu entwickeln und gezielte Dienste anzubieten. Ein gewisses Restmisstrauen, was mit den Daten über meine Gewohnheiten passiert, bleibt. Doch als Vater von zwei Kindern überwiegt für mich das absichernde Gefühl, dass wir zu Hause stets sofort wüssten, wenn’s mal brennt – und zwar ohne ohrenbetäubendes Panik-Piepen, sondern mit einem zuvorkommenden Sprachhinweis.

So funktioniert Smart Home

Nest Protect WLAN Rauchmelder – erster Eindruck – Deutsch

Wir hoffen euch hat der Beitrag gefallen. Dieser Beitrag wurde unterstützt durch E.ON Plus
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