Der KlonBlog auf Tour: Jaguar F-Type Testdrive in Michelstadt

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Wie beschreibt man ein Auto, von dem man nach Wochen noch träumt und davon schwärmt? Ach egal, ich versuche es einfach mal von Anfang an. Der KlonBlog war wieder auf Tour, dieses Mal durfte ich wieder los. Ach quatsch, ich hätte nie einen anderen fahren lassen! Immerhin bekommt man nicht alle Tage eine Einladung von Jaguar mit dem Versprechen, einen Jaguar F-Type auf einem Flughafen fahren zu dürfen, der ganz nebenbei mit strammen 495 PS daherkommt.

Als Lifestyle-Blogger bekommt man natürlich nicht so oft Einladungen zu Fahrzeug-Testfahrten. Warum? Das frage ich mich seit diesem Event auch. Natürlich erfährt man bei uns nichts über Kurbelwellenumdrehungen (heißt das so?), Turbo-Aggregate oder den Hubraum. Aber wozu auch? Wichtig ist doch, wie das Teil fährt, wie es aussieht und was man dabei empfindet! Das bekommen auch wir hin. Den Rest könnt ihr bei den Blogger-Kollegen nachlesen, die auch noch dabei waren und die ich hier am Ende mal verlinken werde.

Was für ein Tag! Da fliegt man von Berlin nach Frankfurt, um dann mit einem Leihwagen weiterzufahren bis nach Michelstadt und dann wieder in ein weiteres Auto zu steigen und wieder zu sitzen. Aber wie oben schon erwähnt, ich habe es keine Sekunde bereut seit ich am Flughafen ankam und die Autos von Weitem gehört und dann kurz darauf gesehen habe.


Fast 50 Jahre hat sich Jaguar Zeit gelassen und möchte mit dem F-Type nun an die Zeiten des E-Type anknüpfen. Ich bin noch keinen E-Type gefahren, aber rein optisch haben die Designer ganze Arbeit geleistet. Sowohl damals beim E-Type als auch jetzt beim Nachfolger.

Nach einer Einleitung, der Geschichte zum F-Type und harten Fakten zum Vergleich mit der Konkurrenz ging es dann auch schon los. Zum Austoben wurde ein schöner Handlingparcours direkt auf der Landebahn des Flughafens aufgebaut. Slalom, Ausweichen, Beschleunigung und Vollbremsung, alles war dabei, von Runde zu Runde wurde die Fahrt „sicherer“ und man wurde mutiger. Zum Schluss hin hatte jeder mindestens eine Pylone umgefahren und man konnte den Parcours nur noch erahnen.


Nach dieser Spaßfahrt mit stark erhöhtem Adrenalin-Pegel ging es dann raus auf die Straße. Zum Glück erst danach, ich denke die Sache wäre sonst um einiges unvorsichtiger gelaufen. Ein Strafzettel ist bis heute nicht gekommen, also habe ich irgendwas richtig gemacht. Lag aber nicht nur an der Fahrweise. Ich glaube nämlich nicht, dass man mit einem 5-Liter-Turbo-V8 mit 495 PS vernünftig fahren kann. Das ist auf Dauer einfach nicht möglich. Eine Autobahn war leider nicht in der Nähe, vielleicht auch wieder besser so, denn 300 km/h Top-Speed muss man erstmal unter Kontrolle haben. Obwohl dieses Auto mit den ganzen feinen Helferlein wirklich sein Bestes gibt.


Auf der Landstraße konnte man so bei offenem Dach die Katze einfach mal ganz gemütlich austesten und die wilden Geräusche und die brutale Beschleunigung genießen. Die Lenkung war dabei sehr präzise, der Gripp enorm und der Klang treibt mir heute noch die Gänsehaut über den Körper. Ein Grinsen ist in diesem Auto garantiert vorprogrammiert.

Hier ein kleiner Soundcheck von Teymur Madjderey, der es wirklich sehr gut eingefangen hat.

Ein paar Design-Highlights, die wir natürlich nicht vergessen dürfen: Das sind die Sachen, die einem erst bei so einem Event ins Auge fallen. Ein wunderbarer Startknopf, der schon bei der kleinsten Betätigung den Jaguar aufbrüllen lässt. Jipp! Guten Morgen, Nachbarn, sag ich da nur. Oder kleine Highlights wie Türgriffe, die sich beim Aufriegeln des Autos ausklappen. Ein Heckspoiler, der bei 100 km/h automatisch ausfährt oder der formschöne Haltegriff am Beifahrersitz machen das Auto einfach perfekt. Man kann sich nicht sattsehen und am liebsten wäre ich damit wieder nach Berlin gefahren. Mit dem Fahrverbot hätte ich aber wohl heute noch zu tun.

Was soll man zu so einem Auto noch großartig sagen? Ich verstehe mittlerweile jeden, der so ein Auto fährt. Gratulation, wenn man es sich leisten kann. Spaß ist damit garantiert und auf den Verbrauch muss man da eigentlich keine Rücksicht mehr nehmen. 9 – 11,1 Liter gibt Jaguar im Prospekt an. Bei unseren Testfahrten wird es eine Menge mehr gewesen sein. Aber bei einem Auto zwischen 75.000 und ca. 100.000 € für den F-Type V8 S sollte das dann wohl auch egal sein. Ab dem 25. Mai 2013 ist der Wagen beim Jaguar-Händler erhältlich.

Noch ein kleines Video von Stefan Maaß (veight.de):

Weitere Fahrberichte der Blogger-Kollegen findet ihr hier:
rad-ab.com, auto-geil.de, iced-soul.de, kennzeichen-blog.de, motoso.de, veight.de, autophorie.de, autoblogger.de, freude-am-erfahren.de, und fanaticar.de

 

 

 

 

 

 

 

 

Copyright der Bilder by Andreas Dittberner und by Jaguar

17 Kommentare

  1. Morgen Andy,
    cool, dass du das Video eingebunden hast, danke dafür.
    Wenn Stefan das mit den Videos hinbekommen würde, hätte ich gar nichts mehr zu tun :P (Also ist von mir)

    Grüße
    Fabian

  2. schade das du dich darauf beschränkt hast die fahrerei zu beschreiben.
    mich würde interessieren wie der innenraum sich anfühlt, die haptik, die gerüche.
    ist ja schließlich ein engländer….
    wenn da nichts besonderes rüberkommt kann man ja weiter 911er fahren :)

  3. Ich habe den Jaguar F am Wochenende das erste Mal auf der Strasse gesehen, meiner Meinung nach kann das ein Klassiker werden wie der legendäre E-Type. Und für 75.000 ist er gegenüber direkten Konkurrenten beinahe billig.

  4. Sehr cooles Video! Allein davon hat man ein Grinsen im Gesicht…bin auch Sportwagen-Bloggerin und hatte trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – Gänsehaut bei dem Sound!!! Viele Grüße Anja.

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