Der Kurzfilm „Dinner for Few“ zeigt uns, wie unsere Gesellschaft funktioniert

In einem Herrenhaus sitzt ein halbes Dutzend Schweine am Essenstisch und lässt es sich gut gehen. Eins von ihnen hat die Perücke eines Richters auf dem Kopf, und auch die anderen sehen wichtig aus. Immer wieder werfen sie Reste ihres Essens auf den Boden, die von streunenden Katzen gefressen werden. Als es irgendwann immer weniger zu essen gibt, verwandeln sich die Katzen in Raubtiere.

“Dinner For Few” is a ten minute CG-animated film depicting a sociopolitical allegory of our society. During dinner, „the system“ works like a well-oiled machine. It solely feeds the select few who eventually, foolishly consume all the resources while the rest survive on scraps from the table.“

Das ist die kurz gefasste Handlung des animierten Films „Dinner for Few“, den der Regisseur Nassos Vakalis kürzlich realisiert hat. Damit hat er eine Allegorie auf unsere Gesellschaft geschaffen: Die Reichen bekommen alles, die Armen müssen von dem leben, was übrig bleibt, und selbst wenn sich die Armen irgendwann auflehnen, bringt das auf Dauer keinerlei Veränderungen. Der Grieche Vakalis hat 2006 einen Emmy für seine Arbeit an der ESPN-Sendung „Off Mikes“ gewonnen.


Copyright Nassos Vakalis

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