Der letzte Schrei: Digital malen wie Edvard Munch und gewinnen #HiddenTreasures


Was macht eigentlich ein Meisterwerk aus, das die Zeit übersteht? Alles, was zum kreativen Schaffensprozess dazugehört, scheint bereits im Worte „Kunsthandwerk“ selbst zu liegen: Ein Hauch künstlerischen Freigeists vereint sich mit der nötigen Fingerfertigkeit unter Verwendung von erstklassigem Werkzeug zu einem Meisterwerk.

Von der „Mona Lisa“ über „Das Mädchen mit den Perlenohrringen“ bis hin zu „Der Schrei“ werden von Meisterhand geführte Pinselstriche schließlich zu den Klassikern, die in den Museen dieser Welt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Ein Teil der Bilder verbleibt dabei trotzdem meist im Verborgenen: die verwendeten Malwerkzeuge selbst. Zuweilen schlummern auch Gemälde großer Meister im Tresor. Hier sind sie vor Umwelteinflüssen wie UV-Strahlung geschützt. Dafür bekommt allerdings auch nur ein ausgewähltes Publikum, wie etwa Kunsthistoriker, diese malerischen Schönheiten zu Gesicht.


Einige Museen wie das New Yorker Met oder das Amsterdamer Rijksmuseum haben mittlerweile begonnen, ihre Schätze online auszustellen. Das Munch Museum in Oslo geht noch einen Schritt weiter und unterstreicht mit einer einzigartigen Kooperation die künstlerischen Möglichkeiten der Digitalisierung.

Zusammen mit Adobe und dem bekannten Photoshop-Pinselmacher Kyle T. Webster werden die mehr als 100 Jahre alten Originalpinsel von Edvard Munch, dem kreativen Kopf hinter „Der Schrei“, aus dem Dornröschenschlaf geholt und auch Du kannst Zeich(nung)en setzen. Der norwegische Maler Edvard Munch zählt zu den interessantesten Malern der Gegenwartskunst. „Der Schrei“ ist unverwechselbar in seinem Stil und übrigens nicht weniger kostbar: 2012 kam das Gemälde für 120 Millionen Dollar unter den Hammer.


Jetzt liegt es jedoch an Dir, zu zeigen, wie kreativ Du mit dem gleichen Malwerkzeug – wenn auch digital – umgehen kannst.

Für die Sammlung „Verborgene Schätze der Kreativität“ #HiddenTreasures wurden sieben der von Munch verwendeten Originalpinsel digital rekonstruiert. Federführend bei diesem Unterfangen war der renommierte Fachmann für Photoshop-Pinsel, Kyle T. Webster. Aus den 360-Grad-Aufnahmen der Malwerkzeuge hat er gemeinsam mit Kunsthistorikern analysiert, wie sich die Pinsel in Munchs Händen auf der Leinwand verhalten haben. Jedes Detail von Flexibilität bis zum Borstentyp wurde hierbei berücksichtigt, um möglichst originalgetreue Pinselwerkzeuge für die neueste Generation digitaler Künstler zu kreieren.

Seit heute steht der einzigartige Pinselsatz in digitaler Form zum kostenlosen Download für Photoshop und Sketch zur Verfügung, damit Du Deine ganz eigene Version von „Der Schrei“ anfertigen kannst. Übrigens hat Edvard Munch selbst vier Versionen desselben Gemäldes angefertigt. Unter dem Motto „Der 5. Schrei“ laden Adobe und das Osloer Munch Museum bis zum 14. Juli zum kreativen Wettbewerb ein, ein Bild – sozusagen „den letzten Schrei“ – auf die digitale Leinwand zu bannen.


Lade Dir das Munch-Pinselset hier herunter und Dein fertiges Meisterwerk unter dem Tag #MunchContest auf Behance hoch, um Dir die Chance zu sichern, dass Dein Kunstwerk im Munch Museum in Oslo neben den Klassikern im Rahmen einer Sonderausstellung gezeigt wird. Eine hochkarätige Jury, bestehend aus Russell Brown und Michael Chaize von Adobe, Lead Designer Zach McCullough von Behance, Andy Sandoz, vormals Präsident von D&AD sowie den Künstlern Kyle T. Webster, Therese Larsson, Suzanne Helming und Sebastien Hue, wählt zudem das originellste Bild zum Thema „Der Schrei“ aus. Dem Gewinner, der am 28. Juli 2017 bekanntgegeben wird, winkt ein Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro sowie eine Reise zu Adobe MAX in Las Vegas vom 18. bis 20. Oktober 2017.

Wenn es Dir jetzt bereits in den Fingern juckt und Dein kreativer Geist geradezu danach schreit, endlich loslegen zu dürfen, lass Dich nicht aufhalten. Wer noch etwas Inspiration braucht, kann sich in dieser YouTube Playlist weitere Informationen und Tutorials ansehen. Der Photoshop-Experte Kyle T. Webster erklärt Euch, wie Ihr mit dem digitalen Werkzeug am Besten umgeht, so dass Ihr selbst Portraits à la Munch anfertigen könnt. Er zeigt Euch sogar, wie Ihr Eurem Gemälde den letzten authentischen Schliff verleiht, indem Ihr es künstlich altern lasst.

Zwei der großen deutschen Photoshop-Artists haben schon am Contest teilgenommen und sich an einer eigenen Version von „Der Schrei“ versucht: Andreas Preis und Martin Grohs.

Wir sind bereits auf Deine Kreationen gespannt. Gerne kannst Du sie unten im Kommentarfeld verlinken und mit uns teilen. Also jetzt mal los gemalt! Denn Übung macht den Meister.

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch Adobe.

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