Der Range Rover Evoque Pure im KlonBlog-Test #BEvoque

Als großer Fan der Autos von Land Rover freue ich mich jedes Mal aufs Neue, wenn der Hersteller mir ein Fahrzeug zum Testen zur Verfügung stellt. Gerade ist es wieder soweit: Ein brandneuer Range Rover Evoque Pure steht vor meiner Haustür, und ich darf ihn auf Herz und Nieren testen. Auffällig ist zuerst einmal seine kompakte Form. Ich habe es zwar mit einem SUV zu tun, aber der ist nicht übertrieben groß oder protzig – genau richtig für ein praktisches Familienfahrzeug.

Die meisten Land Rover Modelle, mit denen ich bislang gefahren bin, waren großformatig und hatten viel PS. Das ist für viele Leute sicherlich reizvoll. Beim Evoque Pure herrscht dagegen die Vernunft vor – nicht nur, was den Preis angeht, sondern auch bei Aspekten wie dem Format und dem Verbrauch. Letzterer ist mit 5,8 Litern (kombiniert) auf 100 Kilometern angegeben. Trotz seiner gefühlten Kompaktheit beschleunigt er in weniger als zehn Sekunden auf 100 km/h und hat erst bei 190 Stundenkilometern seine Höchstgeschwindigkeit erreicht.

Nicht nur von außen macht der Evoque Pure einiges her, auch drinnen ist er äußerst ansprechend. Sämtliche Ausstattungselemente sind hochwertig verarbeitet, eben wie man es von Land Rover kennt. Über ein acht Zoll großes Touchscreen-Display kann ich sämtliche Unterhaltungs- und Informationsfunktionen steuern, die das Fahrzeug zu bieten hat. Meine Lieblingsmusik tönt dank des Soundsystems aus acht Lautsprechern, die sowohl die Höhen als auch die Bässe authentisch wiedergeben. Per Bluetooth kann ich mein Smartphone mit dem System verbinden und so per Freisprechanlage telefonieren.

Weil ich meistens mit den Kindern unterwegs bin, geht es bei mir gar nicht ohne Kindersitze. Dafür bietet der Evoque Pure ausreichend Platz, selbst auf dem Beifahrersitz hat der kleine Passagier genug Beinfreiheit. Der Kofferraum ist nicht ganz so voluminös wie beim großen Evoque, aber der Platz reicht vollkommen aus. Selbst wenn man mit der Familie einen Wochenendausflug machen will, passt die benötigte Ausstattung hinein. Knapp könnte es nur werden, wenn dann noch ein Kinderwagen mit muss.

2018 Range Rover Evoque Si4 (240 HP) TEST DRIVE

Was mir bei meinem Testmodell wirklich fehlt, ist die automatische Kofferraumklappe. Irgendwie dachte ich, dass die mittlerweile in neuen Autos zur Serienausstattung gehört. Und gerade wenn man volle Einkaufstaschen oder andere schwere Fracht ins Fahrzeug packen will, ist ein automatisch öffnender Kofferraum Gold wert. Ansonsten habe ich wirklich nichts am Evoque Pure zu beanstanden. Die technischen Assistenten wie die Geschwindigkeitsregelung und die Einparkhilfe sind sehr praktisch im Alltag, hilfreich ist auch die Rückfahrkamera. Für ein derart hochwertiges Fahrzeug ist der Preis von knapp 36.000 Euro in der Basisversion meiner Meinung nach mehr als angemessen.





Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch Jaguar Land Rover.

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