Der realistische Mini-Rennwagen DR!FT im KlonBlog-Test

Wenn ein Spielzeug seine eigene Deutsche Meisterschaft hat, dann muss es schon etwas Außergewöhnliches sein. Ende Juli fand in Dresden die Deutsche DR!FT Meisterschaft statt – und das, obwohl der DR!FT Racer da erst ein guten halbes Jahr auf dem Markt war. Natürlich hat es mich neugierig gemacht, was es mit dem Hype um die kleinen Flitzer auf sich hat. Und so sagte ich freudig zu, als mir der Hersteller Sturmkind anbot, die Mini-Rennwagen zu testen.

Die Ankündigung ist vielversprechend: DR!FT soll das erste Miniatur-Fahrzeug sein, das die Physik von echten Rennwagen authentisch simuliert. Da bin ich ja mal gespannt! Ich hole das Teil aus der Verpackung und stelle fest: Das ist ja nicht viel größer als ein Matchbox-Auto. Mit in der Box ist unter anderem eine Karte mit den technischen Informationen wie Hubraum, Leistung und Beschleunigung – fiktiv, versteht sich. Weil die Steuerung des Fahrzeugs mit einer Smartphone-App geregelt wird, lade ich die erst einmal herunter. Sie ist natürlich kostenlos, und es gibt sie sowohl für iOS als auch für Android. Anschließend verbinde ich das Auto per Bluetooth mit dem Telefon – und schon kann es losgehen.

DR!FT – Simulierte Realität auf Deinem Schreibtisch!

Auf Knopfdruck startet der Motor, und das tut er mit einem realistischen Sound. Schon im Stand kann ich ihn ordentlich brummen lassen, betätige ich das Gas, dann geht es so richtig los. Auch wenn sich das Auto in eine Kurve legt oder bremst, wird das von der passenden Geräuschkulisse begleitet. Die entspricht auch tatsächlich den Aktionen, die ich mit dem Fahrzeug mache, und ich kann mich daran beim Steuern orientieren. Noch erstaunlicher ist aber das Fahrverhalten. Das kleine Fahrzeug bewegt sich wirklich so wie seine großen Brüder. Gas und Bremse sind ebenso präzise wie die Lenkung, so dass Fahrmanöver wie auf der Rennstrecke möglich sind. Und auch in die Kurve rutschen sie wie Ken Block in den Gymkhana-Videos.

Die DR!FT-Racer fahren, beschleunigen, driften und lenken genauso wie ein Rennauto in der großen Welt – auf Küchentisch, Fußboden oder auf Deiner selbst gestalteten Rennstrecke.

Das Fahren macht definitiv Spaß, allerdings braucht man am Anfang schon ein bisschen Übung, um mit dem Auto umgehen zu können. Laut Angaben von Sturmkind müssen drei bis fünf Akkuladungen leergefahren werden, bis man die Steuerung von DR!FT drauf hat. Danach hat sogar mein sechsjähriger Sohn ein paar richtig schöne Drifts hinbekommen. Am ehesten sind die Autos aber etwas für Erwachsene, die kniffelige Parcours durchfahren oder auf anspruchsvollen Strecken neue Bestzeiten hinlegen wollen. Im Gegensatz zu anderen Rennsimulationen brauchst du für DR!FT keine feste Strecke – deshalb wird auch keine mitgeliefert. Stattdessen kannst du mit deinem Fahrzeug auf jeder beliebigen glatten Oberfläche herumkurven und eine eigene Strecke bauen. Sei es auf dem Tisch oder dem Boden – spiel doch, wo du willst!

Martin Müller, der Mann hinter Sturmkind, hatte schon 2003 die Idee für DR!FT, nach jahrelangem Entwickeln und Testen waren die ersten funktionsfähigen Prototypen aber erst 2015 fertig. Per Crowdfunding hat er anschließend mehr als eine Viertelmillion Euro eingesammelt und mit der Serienproduktion begonnen. Bis heute werden die Autos und das Zubehör von Hand in Deutschland hergestellt. Jetzt, so kurz vor Weihnachten, bekommst du verschiedene Modell zum Sonderpreis ab 130 Euro.

DR!FT German Mastership DDM Review!

40 Teilnehmer – 8 Disziplinen – Dresden – 3 Tage unendlicher DR!FT-Spaß – 7 Monate nach Marktstart – Das ist die 1.Deutsche DR!FT Meisterschaft, die DDM, in Zahlen! Genießt die Bilder dazu!

Fotos Copyright by Dr!ft und KlonBlog.com
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