Der rührende Animations-Kurzfilm „Voyager“


Im Jahr 1977 machten sich die Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 auf den Weg ins Weltall. Mit an Bord waren Datenplatten, die möglicherweise existierenden Außerirdischen menschliche Musik, Fotos und Tonaufnahmen liefern sollten. Um diese „Golden Records“ genannten Aufzeichnungen dreht sich der animierte Kurzfilm „Voyager“ der Filmemacher Loïc Magar und Roman Veiga. Die Hauptfigur ist ein Mädchen, das ganz allein in einer unbestimmten Zukunft lebt und die Golden Records findet.

Das Mädchen trägt am Bein und am Herzen jeweils einen Kasten, der ihm vorschreibt, wann es per Ergometer Strom produzieren muss. Als es jedoch die Bilder auf der Datenplatte sieht, überdenkt es dieses Konzept. Von November 2013 bis Juni 2015, also mehr als eineinhalb Jahre, dauerte die Arbeit an dem Film, an der rund 40 Personen beteiligt waren. Auf zahlreichen Festivals weltweit lief „Voyager“, unter anderem auf dem Film Leben Festival 2016 in Ilmenau.

Sent in 1977, the Voyager Golden Record was intended to introduce Humanity to possible beings in outer space. But centuries later, Voyager is back on Earth…“

(via)

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