Der Traeger Pellet-Grill im KlonBlog-Test

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Vor einigen Tagen habe ich dir hier auf dem Blog die Pellet-Grills von Traeger vorgestellt. Und wie ich im Beitrag schon angekündigt hatte, habe ich die Firma BBQ-Scout, die die Traeger Grills nach Europa importiert, kontaktiert, um nach einem Testgerät zu fragen. Die Jungs sagten sofort zu – vielen Dank nochmal dafür –, und gerade einmal zwei Tage später kam der Grill auf einer großen Palette bei mir an.

Beim Transport des Pakets in meine Wohnung musste ich die Hilfe eines Freundes in Anspruch nehmen, schließlich waren die 60 Kilogramm nicht ohne. Beim Auspacken stellte ich dann fest, wie gut die einzelnen Teile verpackt waren und wie hochwertig das ganze Gerät verarbeitet ist. Dank der gut verständlichen Aufbauanleitung dauerte es um die 45 Minuten, bis ich den Grill fertig zusammengesetzt hatte, zum Aufrichten war dann nochmal die Hilfe einer zweiten Person nötig. Der Jörn vom YouTube-Kanal BBQ aus Rheinhessen hat ein gutes Video gemacht, in dem du den Aufbau und die Funktionsweise des Traeger Pellet-Grills sehr gut erklärt bekommst.

Unboxing und Erklärung: Traeger Lil Texas Pro Pelletgrill

Dem Grill liegt ein Blatt bei, auf dem die ersten Schritte zur Inbetriebnahme aufgelistet sind. Und so konnte ich auch gleich loslegen: Nach dem Ausbrennen habe ich Pellets in den entsprechenden Behälter gefüllt, dann den Grill eingeschaltet und den Schalter bei offenem Deckel auf „Smoke“ gedreht. Die Förderschnecke brachte die Pellets zum Feuertopf, und nach circa zwei Minuten begann es zu qualmen. Beim Zünden der Pellets war die Rauchentwicklung jedes Mal ziemlich stark, nach etwa einer Minute legte sich das aber wieder. Dann stieg nur noch eine fast durchsichtige Rauchfahne nach oben, an der sich wohl kein Nachbar stören wird. Als es zu qualmen begann, habe ich den Deckel geschlossen und den Controller auf „High“ gedreht. Ich habe mal die Zeit gemessen, bis der Grill bestimmte Temperaturen erreicht hat. Demnach war er nach etwa sechs Minuten bei 82 Grad Celsius, eine halbe Minute später schon bei 107 Grad, was die Temperatur war, die ich am meisten benutzt habe. Die höchstmögliche Temperatur von 230 Grad war nach rund 14 Minuten erreicht.

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Wenn der Grill schon mal in Gang war, musste ich natürlich auch gleich einen ersten Test starten. Zuerst habe ich meine Ribs mit Magic Dust, dem BBQ-Rub von Ankerkraut, eingerieben und ihn dann 30 Minuten einziehen lassen. Für Ribs benutze ich immer in den Deckelhalter von IKEA, in den ich möglichst viele stellen kann. Das Teil habe ich dann in den auf 107 Grad vorgeheizten Grill gestellt und den Deckel zugemacht. Dann hieß es: warten. Zwar schwankte die Temperatur immer ein wenig zwischen 102 und 115 Grad, aber im Großen und Ganzen blieb sie doch recht beständig. Nach drei Stunden öffnete ich den Deckel wieder und genoss den fantastischen Anblick der Ribs.

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Nun habe ich die Ribs in eine Auflaufform gelegt, ein wenig Apfelsaft darüber gegossen, mit Alufolie abgedeckt und wieder für zwei Stunden in den Grill gestellt. In der Zwischenzeit habe ich aus einer BBQ-Sauce und dem Magic Dust eine Marinade herstellt, mit der ich die Ribs dann eingepinselt habe. Dann ging es für eine Stunde erneut ab auf den Grill, bis die Ribs richtig braun und knusprig waren. Während des Grillens lief das Fett in einen Eimer, der an der Seite des Grills hängt. Dann war endlich der Moment gekommen, an dem ich das Fleisch anschneiden konnte. Und ich muss sagen, dass das wirklich die besten Ribs waren, die ich jemals gemacht habe – und noch dazu die einfachsten. Das Raucharoma war deutlich wahrnehmbar, allerdings nicht zu stark. Übrigens habe ich mich für die Pellets mit Apfel-Aroma entschieden, es gibt aber auch ein paar andere Sorten.



Nach getaner Grill-Arbeit habe ich dann den Rost noch ausbrennen lassen, ihn abgebürstet, und schon war alles wieder sauber und bereit für die nächste Runde. Wenn du dich nun für diesen äußerst vielseitigen und einfach zu bedienenden Grill interessierst, dann schau mal auf der Seite von BBQ Scout vorbei. Dort findest du eine praktische Händlersuche, die dich zu deinem neuen Traeger Pellet-Grill führt.

Hier seht ihr das Control-Panel, mit den beiden Anschlüssen für die Temperatur-Fühler. Übersichtlich und einfach.

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Das ist der Pelletbehälter, hier bekommt man fast einen kompletten Sack Pellets unter, damit kann man 16-20 Stunden am Stück smoken. Das nenne ich doch mal sorglos.

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Der riesige Garraum, da bekommt man einiges unter. 4 große Schweinenacken für Pulled Pork sind da kein Problem. Aber auch 12-16 Ribs passen rein.

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Hier wurde echt an alles gedacht. Wenn man für die nächste Grillsession das Raucharome ändern möchte, kann man einfach die Pellets über die Klappe rausholen und neue einfüllen. Saubere Sache.

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Hier seht ihr die massiven Räder, das ganze Teil wirkt super hochwertig. Ich bin wirklich begeistert. Ich denke da hat man einige Jahre viel Freude dran.

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Ich bedanke mich noch einmal bei BBQ-Scout für das fantastische Testgerät und ich verspreche, das noch einige Rezepte hier im Blog landen werden ;)

4 Kommentare

  1. Wenn diese Grills nicht so teuer wären, dann hätte ich mir schon längst mal einen geholt. Was den Geschmack des Grillguts betrifft, brauchen wir ja glaube ich nicht weiter zu diskutireren.

  2. Für uns sind die Grills leider auch viel zu teuer…Wir haben einen recht einfach Holzkohle-Grill, welcher seine Arbeit erfüllt. In absehbarer Zeit möchten wir aber etwas Geld zurücklegen und uns dann auch einen der hochwertigen Grills kaufen. LG Andrea

  3. Super Pelletgrill, wobei der Timberline noch einen draufsetzt und mir noch besser gefällt. In kürze wird wieder ein neuer Pelletgrill auf dem deutschen Markt erscheinen, da bin ich schon gespant drauf.
    Gruß Olly

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