Die Fantec BeastVision HD Action-Kamera im Test

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Nachdem wir immer so viele coole Videos im Netz entdecken, wollten wir uns auch mal die Action-Kameras dahinter genauer angucken. Eine GoPro haben wir schonmal benutzt, aber die BeastVision HD von Fantec kannten wir noch nicht. Netterweise haben wir eine zur Verfügung gestellt bekommen und konnten sie ausprobieren und uns genau angegucken. Davon wollen wir euch heute berichten.

In Größe und Verpackung erinnert die BeastVision uns schon auf den ersten Blick an die GoPro. Sie sitzt auch in ihrem Gehäuse im durchsichtigen Plastikkasten auf einem Karton. Was uns aber gleich beim Auspacken auffällt, ist die unglaubliche Menge an Zubehör, die mitgeliefert wird. Ein aufsteckbares Farbdisplay ist dabei, ein WLAN-Modul, eine Fernbedienung, ein zweiter Akku, verschiedene Befestigungsvorrichtungen und -gurte und auch noch eine kleine Tasche, in die man das reintun kann, was man gerade dabeihaben will.

Die Qualität macht einen guten Eindruck und wir haben gleich Lust alles auszuprobieren. Tatsächlich ist die Kamera auch schnell in Betrieb genommen. Man braucht allerdings eine Micro-SD-Speicherkarte. Die ist leider nicht dabei und ohne die geht gar nichts. Ein bisschen interner Speicher wäre da schon unser erster Verbesserungsvorschlag. Auch schade, dass man sich zwischen Display und WLAN entscheiden muss, denn beide Teile kann man nicht gleichzeitig auf die Kamera stecken. Vielleicht könnte zukünftig ja das WLAN im Gerät integriert werden.

In der Benutzung ist die BeastVision wirklich gut zu bedienen. Die Menüführung ist übersichtlich, man gewöhnt sich schnell ein und es macht Spaß, alles auszuprobieren. Super finden wir den Laserpointer, den man zum Ausrichten der Kamera benutzen kann. Den hat nichtmal die GoPro. Leider schaltet er sich aber nicht automatisch beim Filmen aus und wenn man nicht daran denkt, hat man immer einen pinken Punkt in der Mitte seines Videos.

Der Akku reicht für ungefähr 1,5 Stunden Filmzeit und mit der Qualität der Videos waren wir echt zufrieden. Wir haben jetzt keine andere Kamera zum Vergleich parallel mitlaufen lassen, daher können wir nur nach unserem Gefühl gehen, aber die Videos wirkten sehr natürlich, waren scharf und die Farben und Kontraste waren bei uns auch nicht so übertrieben, wie wir es bei anderen Testern auf YouTube gesehen hatten. Standardmäßig filmt die BeastVision mit Weitwinkel. Der Winkel lässt sich aber in vier Stufen bis zum engen Winkel einstellen. Das wasserfeste Gehäuse macht auch einen guten Eindruck, es sitzt fest und die Kamera klappert dadrin nicht. Ein echter Nachteil ist aber, dass man den On/Off-Schiebeknopf darin nicht bedienen kann. Das heißt, man muss die Kamera zum An- und Ausschalten jedesmal aus dem Gehäuse holen.

Unser Fazit ist, dass die BeastVision besonders durch ihr vieles Zubehör punkten kann. Denn das bringt die GoPro nicht standardmäßig mit. Über die langfristige Qualität können wir natürlich nach unserer kurzen Testzeit noch nichts aussagen, es macht aber soweit alles einen guten Eindruck. Auch mit der Filmqualität kann man zufrieden sein. Wer sich also keine GoPro leisten will oder kann, für den ist die BeastVision sicherlich eine brauchbare Alternative.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

http://youtu.be/5eyDcWxz6gg

 

 

 

Fotos Copyright KlonBlog.com und BeastVision

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