Die farbenprächtige Welt der Lila


Nicht Amélie, sondern Lila ist Protagonistin dieses Kurzfilms mit Animationsanflügen. Doch der Rückbezug zur fabelhaften Welt von Jean-Pierre Jeunet zeigt sich in Carlos Lascanos „Lila“ deutlich und – sogar hörbar. Die zarte Tastensinfonie mit sanfter Violine erinnert stark an Yann Tiersens Soundtrack und auch die Handlung scheint ganz ähnlich und ist doch anders.

Lila baut nicht nur Luftschlösser in Gedanken, sie taucht ihre Umwelt hingebungsvoll in den Farbtopf und malt sich eine Welt nach ihrer Fasson. Mit Stift und Papier hilft sie ganz nebenbei dem Herren im Café, dem Mädchen im Park und ein Stück weit auch sich selbst. So erlaubt jedes ihrer Werke auch den Blick hinter die Augen der Künstlerin – zu ihren innersten Wünschen, zu dem, was noch nicht und nicht mehr ist.

(via)

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