Die feministisch-witzigen Fotos von Allison Morris

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Fotografen haben beim Shooting zwar die volle Kontrolle über das Geschehen, sind aber gleichzeitig abhängig von den Fähigkeiten ihrer Models. Deshalb gibt es für die junge Kanadierin Allison Morris nur ein perfektes Motiv: sie selbst. Für ihre Bilder macht sie sich erst auf interessante Weise zurecht, wählt Hintergrund und Accessoires aus und drückt dann auf den Auslöser. Dabei kommen Fotos heraus, die sich mit der Rolle der Frau in der Gesellschaft beschäftigt.

Allison’s artistic practice explores themes of female representation, the construction of femininity, beauty, youth, identity, and performance from a feminist perspective. She uses self-portraiture as a tool with which she can control her images and challenge the male gaze by consciously performing for the camera and herself.“

Weiblichkeit, Schönheit, Jugend, Identität – das sind die Themen, die in den eigenwilligen Arbeiten von Morris erkennbar sind. Repräsentiert werden sie unter anderem durch Gegenstände wie riesige Edelsteine, Wäscheklammern, extralange Fingernägel und Taschentücher, die aus dem BH quellen. Erst im letzten Jahr hat Morris ihren Abschluss in Fotografie an der Ontario College of Art & Design in Toronto gemacht. Ihre Bilder wurden aber schon 2014 erstmals ausgestellt und haben bereits Preise gewonnen.

Copyright by Allison Morris (via)

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