Die Influencer-Influenza – satirisches Porträt einer professionellen Blogger-Familie


Instant-Kaffee, Instagram. Influencer, Influenza. Oft ist es nur ein schmaler Grat zwischen Product-Placement, Kommentar und Ratgeber. Sind wir doch ehrlich, so mancher virtueller Output kommt einer Seuche gleich! Blogger, YouTuber und alle anderen Social-Media-Profis profitieren von Sach- und Geldsponsoring, doch die Authentizität soll nicht auf der Strecke bleiben. Daher wird, was eigentlich Reklame ist, nicht immer als solche ausgewiesen. Abmahnungen sind die Folge, wenn die eigene Meinung am Ende vielleicht nicht gekauft, aber doch zumindest bezahlt wurde.

Auf der anderen Seite des Feeds stehen zehntausende Fans (oder mehr), die nicht nur klicken, sondern kaufen sollen. Längst haben Marketing-Strategen das Potential von Blogger, WordPress, Twitter & Co erkannt und investieren kräftig in die Influencer (Macht das bitte jemand zum Unwort des Jahres?!). Doch wie sieht der Blogger-Alltag wirklich aus?

Ungeschminkt, am Ende des Selfie-Sticks, ganz ohne Dauer-Smartphone-Grinser? CBC Comedy hat auf satirische Weise einen Blick hinter die Kulissen der fingierten Influencer-Familie Anderson geworfen. Jährlich werfen die Social-Media-Kanäle von Brit, AJ und den Kids ca. 1,3 Millionen Dollar ab. Kein Wunder, kommen die Vier in Summe doch auf über sieben Millionen Follower. Weitere Vorteile? Als Tochter kann man auch während des Unterrichts mit dem Smartphone hantieren – das gehört schließlich zum Job! Nachteile? Immer kaltes Essen mampfen, weil alles vor Verzehr abgelichtet und geteilt werden muss. Virtuell zumindest, denn sozialer sind Social Media dann doch nicht. Tja, und noch mal schwanger werden für neun Monate soliden Content? Ist dann wohl so.

Meet the social media influencer family | This is That

(via)

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