Die Leiden des jungen Salzstreuers

Es gibt grundsätzlich zwei unterschiedliche Strategien, die man bei Werbeclips verfolgen kann: Entweder man versucht durch Emotionen an die Zielgruppe heranzutreten, oder man gibt Informationen über sein Produkt aus. Im Idealfall kommen natürlich beide dieser Strategien innerhalb eines Clips zur Anwendung und verschmelzen in irgendeiner Art und Weise.

Auf was will ich hinaus: Knorr hat in einem heute erschienenen Werbeclip genau diese Kombination der beiden Strategien versucht … und den Spagat zwischen Emotionalität und Information nahezu perfekt hinbekommen, wie ich finde!


Der Clip soll für neue Fertiggerichte werben, die jetzt weniger Natrium beinhalten als vorher und trotzdem noch schmecken. Da jetzt nicht mehr nachgesalzen werden muss, freut das den Salzstreuer natürlich überhaupt nicht … er wird überflüssig!

Was sich jetzt wie eine Geschichte aus dem Kindergarten anhört, wurde mit den Bildern und vor allem auch der Musik so schön in diesem Clip umgesetzt, dass es mir grad ein Artikel wert war.
Und wenn es nicht so lustig wäre, müsste man fast mit dem armen Salzstreuer mitweinen! ;)

http://www.youtube.com/watch?v=jQme2XpaB-A

Verantwortlich für diesen tollen Clip ist die Agentur DDB Canada. Und der Song ist von Michael Bolton – How am I Supposed to Live Without You

via Advertshowroom

3 Kommentare

  1. Oooh, viel zu traurig der Spot!
    Also ich find den Clip nicht gut! Jetzt habe ich bei Knorr irgendwie immer traurige und negative Gedanken!! :)

  2. @Sandra: ja stimmt eigentlich … daran hatte ich erst gar nicht gedacht, dass es vielleicht ein bisschen viel „negative Emotionalität“ ist! Irgendwo fehlt das Happy End … auch für den Salzstreuer, das stimmt schon! ;)

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