Die Lichtskulptur „true/false“ von Onformative


Wie ein überdimensionales und minimalistisches Gameboy-Spiel sieht die Installation „true/false“ aus, die das deutsche Studio Onformative erstellt hat. Und die Ähnlichkeit ist kein Zufall. Denn wie bei den Pixeln eines frühen Videospiels setzen auch die klugen Köpfe von Onformative auf ein simples Prinzip von schwarzen und weißen Quadraten. Der Hintergrund der Skulptur ist ein Bildschirm, davor befinden sich mehrere Säulen mit schwarzen Klappen.

Die Bewegung jeder Klappe kann programmiert werden, so dass sie sich entweder sichtbar nach vorne schiebt oder zur Seite wandert und damit das Licht durchlässt. So lässt sich eine schier unendliche Anzahl an Motiven bilden. Gesteuert wird jede einzelne Säule durch einen kleinen Motor, der sich an ihrer Unterseite befindet. „true/false“ war unter anderem im Juni und Juli auf dem NODE Forum für digitale Kunst in Frankfurt zu sehen. Beim Lumen Price steht das Werk auf der Short List.

»true/false« is a kinetic sculpture composed of arrays of circular black metal segments set in mechanical columns. Interlocking and rotating around fluorescent light tubes. On or off, true or false. Some entities have the property of being committed to adopt either one of the two states and switch between them. This sculpture explores what lies in between these fundamental states in order to make change tangible.“











(via)

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