Die NAPSA konserviert Tattoos nach dem Tod ihrer Träger

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Es ist schon irgendwie eine gruselige Vorstellung: Eine US-amerikanische Organisation namens National Association For The Preservation Of Skin Art, kurz NAPSA, bietet ihren Mitgliedern an, ihre Tattoos nach ihrem Ableben als Gemälde einzurahmen. So können sich die Hinterbliebenen das Kunstwerk, das einst die Haut des Verstorbenen geziert hat, an die Wand hängen. Doch wenn man mal drüber nachdenkt, ist die Vorgehensweise gar nicht so abwegig. Schließlich handelt es sich bei vielen Tätowierungen um wahre Kunstwerke.

Charles Hamm, der Gründer von NAPSA, trägt selbst ein großflächiges Tattoo auf dem Rücken. Als die über 50-stündige Arbeit daran abgeschlossen war, überlegte er sich, dass es schade um Zeit und Geld wäre, wenn das Bild unter seiner Haut mit ihm ins Grab gehen würde. Die Mitgliedschaft bei NAPSA kostet einmalige 100 Euro und danach rund 50 Euro pro Jahr, ist aber derzeit nur für US-Amerikaner möglich.











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1 Kommentar

  1. die idee ist eigentlich ganz nett, leider sind die beispiele hier alles andere als kustwerke. bin mir aber nicht sicher, ob ich die haut meiner freundin/frau nach ihrem tot in der wohnung haben möchte, irgendwie ecklig und unheimlich. ich versteh auch nicht, wie leute ihre milchzähne aufbewahren

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