Die Obdachlosen von Lee Jeffries – schaue in diese Gesichter, schaue einfach hin!

Ein Mensch ist ein Haustier in dem Sinne, dass jeder Mensch ein Haus oder zumindest ein Zuhause braucht. Ein Zuhause zu haben ist unser Grundbedürfnis, denn ein Zuhause bietet Schutz vor Witterung und Schutz der Privatsphäre. Mit der Zeit wird das Zuhause zu einem „alter Ego“ des Menschen, zu einem zweiten Ich, das seinem Besitzer und langjährigem Bewohner irgendwie ähnlich ist.

Formerly an accountant, it was during a marathon he undertook in London that he crossed paths with a young woman snuggled in her sleeping bag near Leicester Square. His perception of homeless people was radically transformed and Lee Jeffries couldn’t resist photographing her.“

Doch was ist mit denjenigen, die gar kein Zuhause (mehr) haben? Weißt du, dass fast eine Million Menschen obdachlos sind? Und das allein in Deutschland. Erschreckend… Was macht so jemand bei Wind und Regen, bei klirrender Kälte und in der tiefsten Nacht? So nächtigt er oder sie? Wovon lebt dieser Mensch?
Du kannst leider in jeder Großstadt den Obdachlosen begegnen. Weltweit. Lee Jeffries traf sie in Manchester und London, in New York und Chicago. Es entstanden eindrucksvolle, lebhafte Porträts der Obdachlosigkeit, die so viele Gesichter hat. Die meisten sind von ihrem Leben auf der Straße bereits schwer gezeichnet, viele haben kaum Hoffnung und wohl auch keine Chance, zu einer „normalen“ Existenz zurückzukehren.

Du kannst sagen – niemand ist hierzulande zur Obdachlosigkeit gezwungen. Ja und nein, würde ich dir entgegnen. Nicht jeder kann sich in dieser atomisierten, kühlen Gesellschaft erfolgreich behaupten. Dieses Land lässt dich viel zu leicht fallen. Also schaue einfach hin und fühle mit diesen Menschen mit!












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