Die polizeipsychologische Definition von „Nerds“

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Das Buch “Grundlagen der Polizeipsychologie: Grundlagen, Fallbeispiele, Handlungshinweise” ist anscheinend nicht so trocken, wie viele vielleicht dachten. Beim Rumblättern findet man hier und da noch einige Schmankerl (plus Rechtschreibfehler) und trifft auf interessante Menschengruppen, so wie diese Definition von Nerds mutmaßen läßt. Zitat: „Viele glauben, dass Computer schon bald dem Menschen überlegen sein wird“…

„Nerds sind ebenfalls männlich. Sie sind allerdings deutlich älter, meist über 20 Jahre alt. Sie präsentieren sich als introvertierte Datenmenschen, die außer der Informatik keine Interessen haben. Sie sind oft sozial isoliert und zeigen beinahe autistische Züge. Daneben sind Idealismus und Narzissmus typisch für sie. Ihre Motive sind ähnlich denen der jugendlichen Hacker. Sie wollen Schwachstellen aufzeigen. Wichtigstes Ziel ist dabei allerdings die Selbstbestätigung, weniger die Wirkung auf andere. Sie unterscheiden sich auch in typischen Merkmalen von Crackern und Crashern. Nerds weisen oft eine geringe Frustrationstoleranz auf und haben einen unsystematischen, wenig effektiven Arbeitsstil. Dafür sind sie oft ausgeprägt abergläubisch. Viele glauben, dass Computer schon bald dem Menschen überlegen sein wird (vgl. Noller, 1992).“

(via)

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