Die Welten in Boxen – Glass Cathedrals von Lisa Swerling als Spiegel des Alltags und nicht nur


Diese Miniaturmenschen scheinen oft verloren und doch gehen sie unverfroren ihren Alltagsbeschäftigungen nach. Lisa Swerling setzt die kleinen, lebensechten Püppchen in gläserne Schaukästen und setzt sie gekonnt in Szene. Manche von ihren Helden genießen, weitgehend unbekleidet und ungeniert, ein Sonnenbad. Andere putzen endlose Fliesen. Noch andere gehen auf Reisen – zum Beispiel nach Paris. Andere wiederum sind nur dazu da, um humorvolle Botschaften zu verkünden oder über Gott und die Welt zu sinnieren.

Und wir, die Zuschauer oder gar Voyeurs? Wir dürfen die Minileute bewundern, über sie schmunzeln oder uns einfach von Lisas Fantasie begeistern lassen. Also mich persönlich erinnern diese Glaskathedralen sehr an mein geliebtes Miniatur Wunderland in Hamburg. Da kannst du auch beim näheren Betrachten so einiges entdecken.

Ach, übrigens: Diese Figuren sind wirklich winzig, manche nur ein paar Millimeter groß. Ist schon eine Kunst, die Kleinen dermaßen detailreich zu gestalten.

Lisa Swerling’s Glass Cathedrals are a series of miniature worlds in boxes. The dioramas express big ideas with tiny helpers – miniature ping-pong playing gods, couples captured in an eternal embrace, happy families, everyday heroes. Each scene contains a sparkling parallel world, reflecting the poignancy, absurdity and beauty of our own.“













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