Digitale Eintagsfliegen – ist moderne Kunst nichts als „Fool’s Gold“?

„In Zukunft wird jeder fünfzehn Minuten weltberühmt sein“, tönte Andy Warhol 1968. Angesichts kurzweiliger YouTube-Stars und anderer Influencer hat der US-amerikanische Künstler wohl Recht behalten. Doch was bleibt Jahre oder Jahrzehnte später vom One-Hit-Wonder übrig? Und was wird aus der Kunst, wenn auf Mausklick und mit einem Wisch nun jeder zum Kunstschaffenden werden kann?

The paintings chosen as subjects for The Erasures are drawn from this very collection. The series includes portraits of presidents, first ladies, prominent politicians and landscapes of the once-expanding frontier—lands that are now protected by federal law.“

Diese Fragen wirft Shawn Huckins mit seiner Serie „Fool’s Gold – The Erasures“ auf. Was zunächst nach digitaler Nachbearbeitung aussieht, ist tatsächlich in Handarbeit entstanden und nicht etwa eine schiefgegangene Photoshop-Session. Der Künstler aus Colorado hat Kunstdrucke der White House Art Collection mit grauem Karomuster übermalt, um Lücken und Leerstellen zu erzeugen.

Noch bis zum 8. September kannst du dir die Werke in der Modernism Gallery in San Francisco ansehen oder du schaust hier bei uns:









(via) Copyright Shawn Huckins

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