Digitale Sci-Fi-Malerei: Die Welt, die wir kreieren?


Wie sieht die Welt in den nächsten hundert Jahren aus? Wenn wir den digitalen Gemälden von Simon Stålenhag Glauben schenken dürfen, dann steht uns eine ziemlich triste, trübe Zukunft bevor. Im Gegensatz zur Utopie oder Eutopie entwirft der schwedische Künstler in seinen Dystopien ein zukunftspessimistisches Szenario, das womöglich die letzten Tage der Menschheit auf diesem Planeten zeigt.

Die Erde wirkt ausgelaugt, regenverhangen und einfach nur müde vom Menschen, der wie ein Parasit den Planeten mehr benutzt denn nur bewohnt hat; nicht ahnend, dass mit dem Tod des Wirts auch die eigene Existenz ein Ende findet. Hoffnungslos und voneinander abgeschnitten irren Menschen neben Robotern durch die Landschaft und verschließen unter Virtual-Reality-Helmen die Augen vor der Realität. Stålenhags Kunst besticht mit einer aufrüttelnden Bildsprache und versteht sich als Mahnung an heutige Generationen, die einen Ausweg aus immer drohendem Nuklearkrieg und der Abhängigkeit von fossiler Energie finden müssen.











Copyright by Simon Stålenhag (via)

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