Digitalkasten: Meinen mobilen Briefkasten hab‘ ich immer mit dabei

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News Internet - 12. Sep. 2017 von Andreas // 2 Kommentare

Digitalkasten: Meinen mobilen Briefkasten hab' ich immer mit dabei - digitalkasten cta
Digitale Nomaden schätzen ihre Bewegungsfreiheit, Freidenker ihren kreativen Freiraum. Sie sind lokal ungebunden und schleppen keinen unnötigen Ballast mit sich herum. Der Wandel von analog zu digital macht’s möglich: Wir können im Mobile Office überall dort arbeiten, wo es Internetempfang gibt. Unaufgeräumte Papierberge auf dem Schreibtisch sind passé, denn alle Arbeiten, Skizzen und Dokumente lagern platzsparend auf dem Datenträger der Wahl. Wirklich alle? Na ja, fast. Briefe, Behördenschreiben und Pakete kommen nach wie vor auf dem Postweg.

Mehr als E-Mail: Analoge Post ab sofort digital empfangen

Doch ich gehe wirklich ungern zum Briefkasten. Ist das Bequemlichkeit? Vielleicht. Meistens vergesse ich es aber einfach und nach ein paar Tagen fragen mich die anderen im Büro, ob denn Post gekommen sei. Nach dem Gang zum Briefkasten sehe ich die Post kurz durch, sortiere, was noch gebraucht wird und was nicht. Wichtige Dokumente scanne ich ein, sodass im Büro nichts herumliegt. Scannen und dann ab in den Müll damit – wie befreiend!

Seit Jahren lege ich so alle wichtigen Dokumente digital, leicht auffindbar und platzsparend ab. Alles landet komfortabel in Evernote – geschäftlich wie privat. Das Berliner Start-up Digitalkasten könnte mir in Zukunft auch den Weg zum Briefkasten und das eigenhändige Scannen abnehmen.

Einen digitalen Postkasten einrichten – so funktioniert der Digitalkasten

Wer es, wie ich, praktisch findet, alles direkt mit dem Smartphone oder Laptop zu organisieren, viel in der Weltgeschichte umherreist oder einfach dicken Poststapeln den Kampf ansagen will, der richtet sich einen Digitalkasten ein. Das Full-Service-Angebot des Start-ups richtet sich sowohl an mobile Geschäftsleute als auch an private Weltenbummler. Wer einen Zweitwohnsitz unterhält, für eine gewisse Zeit ins Ausland gehen möchte oder, wie ich, mit dem KlonBlog regelmäßig auf Tour ist und trotzdem immer Zugriff auf die Post in seinem Briefkasten haben möchte, lässt sich mithilfe des Digitalkastens einfach seine Sendungen einscannen.

Im ersten Schritt erstellt der digitale Postdienstleister einen Nachsendeantrag für den Kunden. Ab sofort landen die täglichen Postsendungen im Scanzentrum von Digitalkasten. Dort wird die Post vollautomatisch, unter Einhaltung strenger Datenschutzrichtlinien eingescannt und dem Kunden noch am selben Tag als PDF zur Verfügung gestellt. So kann ich per App oder via E-Mail ganz bequem von überall aus meine Post sichten, sortieren und speichern. Die Originale kann man sich anschließend nach Hause schicken, im Scanzentrum archivieren oder vernichten lassen.

Digitalkasten: Briefgeheimnis und Datenschutz haben Priorität

„Die Wahrung des Briefgeheimnisses und der Datenschutz stehen bei Digitalkasten an oberster Stelle und genießen höchste Priorität! Denn nur in Verbindung mit Sicherheit, wird Komfort zum Mehrwert. Unsere Kunden sollen ein gutes Gefühl haben, wenn sie Digitalkasten nutzen. Die Datensicherheit gehört deshalb zum Markenkern“, so Leo Laun, Gründer und CEO von Digitalkasten.

Daher ist das Scancenter des jungen Unternehmens nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert und vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik geprüft worden. Der vollautomatische Scanvorgang ist nur durch moderne Maschinen und Roboter möglich. Die automatisierten Helfer sind auch für die optionale Vernichtung der Briefpost zuständig – insgesamt eine technische Meisterleistung.

Die digitale Postzustellung findet auf verschlüsseltem Wege statt. Während Briefe und Einschreiben komplett zur Ansicht im PDF übermittelt werden, gibt es für Kataloge, Zeitschriften und ähnliches die ersten zehn Seiten zur Voransicht – mehr sind gegen Aufpreis möglich.

Die digitalen und anonymisierten Daten werden ausschließlich auf deutschen Servern abgelegt und werden, das sollte selbstverständlich sein, auf keinen Fall weiterverwertet oder an andere weitergegeben. Wie zuverlässig andere Kunden den Service von Digitalkasten einschätzen, lässt sich jederzeit bei Trustpilot nachlesen.

Digitalkasten: Meinen mobilen Briefkasten hab' ich immer mit dabei - Digitalkasten 4

Tschüss Briefpost, hallo Paketbote – ein Wermutstropfen?

Als Digitalkasten-Kunde profitiere ich von einem transparenten Preissystem, das für jede Lebenslage das passende Angebot parat hat. Besonders praktisch: Für Privatkunden gibt es eine Flatrate à 20 Euro pro Monat (zzgl. 25 Euro Einrichtungsgebühr) für unbegrenzt viele, eingescannte Sendungen. Kein anderer digitaler Postversender liefert mir meine Digitalpost so günstig auf Smartphone oder Laptop.

Doch was ist eigentlich mit Päckchen? Büchersendungen, Amazon-Versandtaschen und ähnliches landen per Nachsendeantrag ebenfalls im Scancenter von Digitalkasten und werden genau wie Briefe und Einschreiben digital lichtkopiert. So erfahre ich noch am selben Tag, was sich im Päckchen befindet. Um jedoch an die Ware, wie mein ach so geliebtes Beef zu kommen, muss ich die Zustellung beantragen. Innerhalb von 48 Stunden macht sich dann doch der gute, alte Paketbote auf den Weg zu mir. Allerdings weiß ich dann zumindest schon vorher, dass sich keine schnöde Rechnung hinter der Sendung verbirgt und mache gern die Tür auf – zum Briefkasten muss ich aber nicht mehr trotten und darum ging es mir doch.

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Dieser Testbeitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch Digitalkasten.de


2 Kommentare [ Trackback | RSS 2.0 ]

  • Eigentlich eine ganz tolle Geschäftsidee, ich habe allerdings Zweifel dass sich das durchsetzen wird. Viele Leute haben wegen Datenschutz oft unbegründete Ängste und dass eine Privatfirma Post öffnet und digitalisiert ist bestimmt für viele ein Problem. Ab ich lasse mich gerne eines besseren belehren, vielleicht wird diese Idee doch ein großer Erfolg.

    VG Herbert

  • In Zeiten von Facebook, wo sich alle Leute mit ihren intimsten Details offenbaren sehe ich kein Problem mit dieser neuen Idee. Im Gegenteil, diesen mobilen Briefkasten finde ich richtig genial, darauf muss man erst mal kommen. Ich kann mir vorstellen, das dieser Service vielen Firmen so einiges an Arbeit abnimmt.

    Sehr guter Artikel, wie immer.

    VG Karsten Jannek

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