Dinge zu Buchstaben anordnen: „Antropoamórfico Alphabet“


Der spanische Künstler Yes I do concept nimmt am Kreativwettbewerb 36 Days of Type mit seinem Projekt „Antropoamórfico Alphabet“ teil. Die bildsprachlichen Buchstabenskizzen erstrecken sich über das gesamte Alphabet von A wie „Anatomie“ bis Z wie „Zygnema“. Beim Titel der Bildstrecke handelt es sich um ein kreatives Mischwort, das einerseits auf das griechische Wort für „Mensch“ (griech. anthropos/ἄνθρωπος) und andererseits auf „Gestalt“ (griech. morphé/μορφή) zurückgeht.

Tatsächlich beschreibt der sogenannte Anthropomorphismus eine spezielle Form der Personifikation. Unbelebte Dinge werden vermenschlicht und Tiere werden mit menschlichen Eigenschaften versehen. Mit dieser Definition scheint es der Künstler nicht allzu genau genommen zu haben, trotzdem begeistern uns die kreativen Anordnungen von Dingen und Tieren, die Buchstaben formen. Jeder einzelne Buchstabe wirkt wie aus einer verstaubten Enzyklopädie aus dem 18. Jahrhundert. Anachronismus pur!


























Images © Yes I do concept

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