„Do not cover“ – Fiktionale Alben für fiktionale Bands

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Wenn man nicht weiß, wohin mit seiner Kreativität und den unzähligen Ideen, dann sprießen solche Projekte aus dem Boden. „Do not cover“ stammt z.B. vom britischen Grafikdesigner Bryan Mayes. Er hat sich einfach mal fiktionale Musiker ausgedacht und ihnen ein passendes Albumcover kreiert. Lustig sind dabei aber noch seine kleinen Geschichten zu den jeweiligen Künstlern. So ist bspw. „Badmeister“, dessen bürgerlicher Name Rudolf Zimmer ist, ein echter Techno-Pionier aus Deutschland. Zwischendurch zog es ihn aber in die Staaten, um dann 1991 mit neuen Sound wieder zurückzukehren. Sein Album nahm er in Ibiza auf und als Guest Vocals hört man Falco und David Hasselhoff (haha). Das Projekt wurde zusammen mit Fotograf William Heath auf die Beine gestellt.

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4 Kommentare

  1. Gääähn …
    Evtl. sollte ich mal fiktionale Grafiken für fiktionale Grafiker entwerfen, denke ich mir da spontan. Ich würde es dann ebenfalls „Projekt“ nennen. Steigen da meine Chancen, vorgestellt zu werden?

  2. Ein Plattencover ist dann gut, wenn es zum Kult-Cover wird, siehe Sticky Fingers oder Sgt. Pepper oder andere… Insofern haben diese fiktiven Cover etwas Lebloses. Der Erfolg eines Albums hat nichts mit raffinierter Typografie oder professionellem Layout zu tun, es sind die Geschichten drumrum. Aufgaben wie fiktive Buchtitel oder eben auch Plattencover hatte ich im Studium vor 30 Jahren als Semesterprojekt auch schon. Hat aber auf jeden Fall Spaß gemacht…

  3. Als einer von drei Designern einer Retro-Band finde das ganz spannend. Stimmt, die Aura kommt erst mit der Musik, aber gut gemacht isses. 1999 hatte ich eine Kunstausstellung mit dem Titel „100 Cover von Platten, die es gar nicht gibt“ und mich mit meinem Mac in die Ausstellung gesetzt und daran geschraubt. Am Ende waren es nur etwa 60 – plus die Ermutigung von Besuchern aus einer Agentur, ins Grafikdesign-Fach zu wechseln. Weil es mir sowieso in den Kram passte, habe ich das dann tatsächlich getan.

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