Dreist bis absurd – Matt ist der Kunde aus der Hölle

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Trittbrettfahrer, Schmarotzer oder Schnorrer – so nennen wir Leute, die jede Menge ohne jegliche Gegenleistung erwarten. Nicht nur seit der Generation Praktikum macht dieses Modell auch in der Business-Branche Schule. Arbeit ohne Lohn gegen einen Eintrag im Lebenslauf ist heute leider gang und gäbe. Mit dem Aufkommen von Blogs & Co verschwimmt auch zusehends die Grenze zwischen Privatem und Beruflichem. Ob es genügt, jemandem Publicity zu geben, um dafür ordentlich Samples zu kassieren? Funktioniert das auch ohne Blog, so von Mensch zu Mensch?

Matt, der Kunde aus der Hölle, ein passionierter Freeloader hat es ausprobiert. Mit versteckter Kamera und im gestriegelten Business-Look begibt er sich in London auf die Suche nach ahnungslosen Opfern. Gratis Taxifahren, quadratische Apfelringe, kostenloser Coffee to go und Wein, bei dem nur die Trauben bezahlt werden? Na ja, versuchen kann man’s ja. Doch in den wenigsten Fällen kommt man Matts dreisten bis absurden Wünschen tatsächlich nach. Zum Glück, denn ansonsten verlieren wir noch jeden Respekt für echte und schweißtreibende Arbeit.

The Client From Hell – people react to ridiculous questions designers have to deal with.

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