Duct- oder Duck Tape? – Egal, aber so wird es gemacht!

Die Marke Duck gewährt mit diesem Video einen Blick hinter die Kulissen der Duct-Tape-Produktion. Doch noch bevor ich auf „abspielen“ klicke, drängt sich mir die Frage auf: Wie heißt es denn nun richtig: Duct- oder Duck Tape? Beides ist korrekt, und das obwohl rigorose Heimwerker-Fuzzis gerne behaupten, nur der Ausdruck „Duct Tape“ dürfe einem passionierten Selbermacher über die Lippen gehen.

Tatsächlich teilte sich der klebende Allrounder im Englischen zunächst seinen Namen mit der Ente. Nein, Quatsch! „Duck“ stand dabei einfach für „Segeltuch“. Ähnlich faseriges Material gehört noch heute in jede Kleberolle. Als das Klebeband nicht mehr nur auf der Baustelle, sondern auch im Heimwerkerbereich gängig wurde, switchte der Begriff zu „Duct Tape“ – in Anlehnung an das englische „duct“ für „Schacht“. Denn genau hier fand das Zeug neuerdings seine Anwendung: um Lüftungsschachte zu isolieren. Beide Begriffe, Duct- und Duck Tape, sind also zulässig, und nachdem wir das geklärt haben, schauen wir uns nun im Detail an, wie das von Hand zu reißende Klebe- und Isolierband hergestellt wird.

(via) Copyright KIP GmbH

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