Eduardo Kobra schenkt Schwarz-Weiß-Fotografin alle Farben des Regenbogens


Weder auf dem KlonBlog noch in Chicago ist der brasilianische Street Artist Eduardo Kobra ein Unbekannter. Unvergessen ist für uns seine Version der berühmten „V-J Day“-Aufnahme, die ursprünglich Alfred Eisenstaedt in Schwarz-Weiß am 14. August 1945 am Times Square in New York City aufgenommen hat. In typischer Kobra-Manier hat der brasilianische Künstler das in Graustufen gehaltene Original mit allen Farben des Regenbogens aufgewertet, um es ganz groß an der High Line an die Wand zu bringen. Im gleichen Stil prangt der Bluesmusiker Muddy Waters von einem Hochhaus in Chicago.

In Chicago hat Eduardo Kobra kürzlich auch ein neues Schwarz-Weiß-Foto mit Farbe gefüllt. Das Motiv entstammt der Kamera von Vivian Maier, die zwar zu Lebzeiten nicht unbedingt zu den Starfotografen gezählt hat, deren Bilder jedoch seit 2008 vielfach in Dokumentationen und Ausstellungen zur Schau gestellt worden sind. Noch vor dem ganzen Selfie-Hype hat sich Vivian Maier in interessanten Selbstporträts in Szene gesetzt. Die als Vorlage für das Wandgemälde genutzte Aufnahme ist, wie die meisten ihrer „Oldschool-Selfies“, durch Reflexion entstanden.



(via)

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