„Ein Brief an den Weihnachtsmann“ setzt die etwas andere Wunschliste gefühlvoll in Szene


Alle Jahre wieder beauftragen die großen Namen der Industrie ebenso große Namen des Marketings, rührende Clips pünktlich zur Vorweihnachtszeit zu produzieren, um sich am Ende selbst als Heilsbringer zu inszenieren. Die Deutsche Bahn weicht in diesem Jahr von diesem Schema F für das werbliche Rührstück ein wenig ab. Dennoch konnte auch das Beförderungsunternehmen nicht ganz darauf verzichten, auf die Tränendrüse zu drücken.

Der Werbespot „Ein Brief an den Weihnachtsmann“ entstand in Kooperation mit CAMPUS99.de, einer Plattform für Nachwuchskünstler. Über einen Zeitraum von vierzehn Tagen waren junge Filmemacher und Videokünstler aus ganz Deutschland dazu aufgerufen, ihre Ideen und Konzepte zum Motto „Menschen verbinden“ einzureichen. Der 23-jährige Jonas Eisert aus München setzte sich mit einem einfühlsamen Film über die Freundschaft zwischen einem kleinen Jungen und einem Obdachlosen gegen über hundert andere Kreative durch.

In Vorbereitung auf das Weihnachtsfest schreiben viele Kinder ihre Wünsche auf und schicken den Brief an den Weihnachtsmann, auf dass die langersehnte Playstation, das schicke Puppenhaus oder der neue Tennisschläger rechtzeitig unter dem Baum landen. Jonathan hegt jedoch einen anderen Wunsch. Jeden Tag auf dem Weg zur Kita trifft er Anton, der wilde Tiere in Papierform zähmt. Anton hat weder Oma, noch Opa und auch kein Zuhause. Wie soll er da Weihnachten feiern?, fragt sich Jonathan.

Am Weihnachtsabend kommt die ganze Familie zusammen, doch Jonathan fragt sich, ob es Anton wohl gerade auch gut geht und ob der Weihnachtsmann seinen Wunsch erfüllen konnte.“

So kommt auf Jonathans Wunschliste nur die eine Bitte an den Weihnachtsmann: dass auch Anton ein schönes Weihnachtsfest bekommt. Ob aus Wunschdenken auch Realität werden kann? Am Ende des Clips wird die Geschichte natürlich aufgelöst. Erfrischend anders: Im Clip ist es nicht die Deutsche Bahn selbst, die den Heiligabend rettet.

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Deutsche Bahn

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