Ein Dach voll Wasser – ein griechisches Traumhaus

Architektur - 6. Jul. 2015 von Natalie // 10 Kommentare

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Mann muss nur einen kurzen Blick auf diese Bilder werfen, um zu wissen, was bei diesem Haus die wichtigste Rolle spielt. Denn vom eigentlichen Gebäude ist nicht viel zu sehen, man kann nur erahnen, wie es wohl unter dem eindrucksvollen Dach sein könnte. Dieses direkt an der Küste der griechischen Insel Tinos gelegene Domizil verfügt sowieso schon über eine phänomenale Aussicht. Die kann man aber hier zusätzlich noch aus diesem einzigartigen Dachpool genießen, inmitten der beeindruckenden Flora und Fauna Griechenlands.

Die Designer von Kios Associated Architects erdachten sich den Swimmingpool als Spiegel für die vielen, vielen Sterne, die man hier in einer wolkenfreien Nacht am Himmel bestaunen kann. Traumhaft.

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10 Kommentare [ Trackback | RSS 2.0 ]

  • Binsi di Castelli sagt:

    Leider ist das Architekturprojekt nicht reel … aber die Idee ist sehr schön!

  • Bert Elter sagt:

    Verrät mir mal jemand, wie man da überhaupt hin kommt? Das ist doch wieder mal so ein typischer, nicht zu Ende gedachter Architekten-Hirnfurz. Rechts sieht man eine Treppe aus dem Boden kommen und sogar im Pool gibt es (angedeutet) ein paar Stufen, aber dazwischen bewegt man sich durch Gestrüpp und Sand und auch dann braucht es sportliche Fitness, um in das höher liegende Becken zu steigen. Mal ganz davon abgesehen, dass Wasser keine Glasplatte ist, sondern ständig in Bewegung ist und daher auch pausenlos über den Rand schwappen dürfte. Das stelle ich mir rund ums Haus echt lecker vor.

  • Binsi di Castelli sagt:

    Stimmt, … in den Pool kommt man nachdem man über eines der schmalen Mäuerchen balanciert ist; das überschwappende Wasser läuft außen um das Becken herum ab und sorgt so für überraschend-erfrischende Momente auf der darunterliegenden Terrasse. Möglich wäre auch ein Zugang von unten, welcher ähnlich dem einer Weltraumschleuse einem Abnoe-Taucher leichten Zugang bietet … ist halt nichts für Kinder. Möglich wäre auch der Zugang über die Luft, vielleicht kann man sich vom privaten Hubschrauber-Piloten zubringen und abholen lassen!? … es ist also gar nicht so schwierig! Unschön finde ich nur, dass das Architekturprojekt im Blog so kommuniziert wird, als wäre der Entwurf real … seltsame Recherche!

  • snygo sagt:

    Bert und Binsi, den Eingang zum Pool habe ich leider auch nicht entdeckt.
    Aber das wird wohl das wenigste Problem sein, da noch eine Treppe hinzubauen.
    Die Treppen im Pool führen in das tiefe Becken, so sieht es aus.

    Natürlich wird kein Wasser über den Rand zum Haus schwappen, wer schon einmal einen Infinitipool gesehen hat, weiß, das am Rand immer Ablaufrillen sind, ähnlich wie im Schwimmbad.

    Und jetzt erfrischt euch mal etwas ;)

  • Wolfgang Fricke sagt:

    all die architektonischen details stören mich gar nicht…unbehagen löst bei mir eher die tatsache aus, dass die aktuelle lage in griechenland gar nicht so recht zu diesem zugegebenermaßen schönen architektur-beispiel passen möchte. was mir einfällt dazu ist die weitverbreitete korruption im griechischen bauwesen, die neigung der bestverdienenden dort, erst gar keine steuern abzuführen und die exklusive lage, die sich wer nur gleich nochmal leisten kann? und so weiter.

    ich will hier keine sozialrevolution einfordern. ich les´ das alles hier bisweilen gerne, aber: inselbegabung und inselwahrnehmung in unserer branche sind leider weit verbreitet. ein einziger satz mit dem hinweis auf den gesellschaftlichen kontext in griechenland hin hätte gereicht, um wenigstens einen hauch von gefühl für die gesamtlage in griechenland zu zeigen. auch, wenn das hier nur ein blog für design-kasper ist, wie ich selbst auch einer bin.

  • Binsi di Castelli sagt:

    Infinity-Pools haben zwar teilweise Ablaufrinnen am Rand, meist sind die Ränder jedoch so in die Gesamtarchitektur eingebettet, dass bei einem „größeren Wellengang“ das überschüssige Wasser in unkritische Bereiche läuft. Eine so schöne Wasserfläche mit einem so schmalen Rand kann das Problem leider nicht lösen. Es wären somit weitere konstruktive Elemente notwendig, um das kontrollierte Wegführen des Wassers zu ermöglichen.

    Wie gesagt, das Architekturkonzept ist schön, ich habe einzig ein Problem mit dem
    »direkt an der Küste der griechischen Insel Tinos gelegene[n] Domizil«, da sich dieses dort ja nun wirklich nicht befindet, sondern nur eine nicht komplett ausgereifte architektonische Idee anskizziert wurde.

    Als Online-Redakteur erhoffe ich mir etwas mehr Recherche, somal dies einfach möglich gewesen wäre, wenn man die Bilder betrachtet.

    Und frisch bin ich, dank Klimaanlage ;-) … bitte nochmals darum den Kommentar nicht krum zu nehmen, … ist ja nicht böse gemeint!

  • snygo sagt:

    Ich bin der Meinung, das man auf den Bildern nicht wirklich erkennen kann, wie groß die Ablaufrinnen sind, bzw. wie viel Wasser die auffangen können. Aber das sollte das kleinste Problem sein.

    Es gibt übrigens noch weitere Bilder, die zeigen das in der Umgebung weitere Häuser stehen. Ich denke von der Anbindung her ist das kein Problem. Soweit ich weiß, ist dieses Haus schon im Bau.

  • pk sagt:

    Hi zusammen,

    na, so kritisch muss man der Animation doch nicht entgegen treten. Machbar wäre das schon, denn die gigantische Wasserwanne lagert ja nur zum Teil auf der Terasse darunter und verdeckt die hinter der Terasse im Hang zu vermutenden Wohnräume. Von dort gehts dann per Treppe zum Pool mit der Aussicht. Eine Abfuhr des Wellenwassers über eine an die Außenkante flach angebaute Wasserrinne ist technisch machbar. Stellen wir uns vor, dass außen so 7 cm Ablaufspalt mit einem Gitter die Wellenkämme abschöpfen, dann ist außen eine kleinste senkrechte Kante von 1 oder 2 cm ausreichend um Überschwappen zu verhindern. Und selbst wenn, an der Ecke zwischen der senkrechten Fläche um den „Dachpool“ zur seitlichen Schräge unter der Wanne kann umlaufend unten an der Ecke eine Tropfkante ein „herumsippen“ bis in die Terasse verhindern.

    Wer solchen Bombastschick braucht, könnte das so haben. Aber generell finde ich das zu gigantomanisch. Es hat was von der Trutzburg des Bösen in einem neuen James Bond, oder? Einiges kleiner und mit weniger Bunkerbeton hätte es viel mehr menschliche Qualität und trotzdem einen guten Bezug zur großartigen Landschaft.

    Das ist doch der viel wichtigere Aspekt: Die Frage nach dem WARUM man sowas bauen soll. DAS man es bauen kann, ist nicht das Problem.

  • Binsi di Castelli sagt:

    … freue mich auf die Verlinkung der weiteren Bilder der Umgebung! Schön, dass hier so viel Bewegung in die Kommentare des Blogs kommt und der schnelle und direkte Austausch mit den Redakteuren möglich ist!

  • MacGeek sagt:

    Ein Pool direkt neben dem Meer … brillante Idee …

    Auch ein schöner Einfall ist die Treppe im Pool. Der Weg empor ist auf das Wunderschönste mit dem jähen Absturz in den Treppenschacht verknüpft … der Architekt sorgt für die Sturzhelme …

    Die beeindruckende Fauna besteht wohl vor allem aus Ziegen, die die Einzigen sind, die vergleichsweise einfach in den Pool gelangen. Dort sorgen dann die obligaten Köddel für eine den Eignern angemessene Geschmacksnote im Poolwasser.

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