Eindeutig zweideutig: Journalistische Perlen zum Schmunzeln

Sprache ist schon ein verzwicktes Ding: Was man in einer Weise sagt, muss beim Gegenüber längst nicht auch so angekommen. Der richtige Ton macht die Musik. Aber schallt es immer so aus dem Wald raus, wie man hineinruft? Manches bleibt doch einfach Auslegungssache. Eindeutig zweideutig. Wer hier verstehen will, worum es wirklich geht, muss zwischen den Zeilen lesen. Sind die Wortwitze beabsichtigt oder ein Versehen? Wer weiß das schon. Bei manchen journalistischen Perlen können wir jedenfalls nur wahlweise mit einem Kopfschütteln oder Schmunzeln reagieren. So zum Beispiel bei bangenden Polizisten, die mit voller Härte gegen das Gesetz verstoßen oder leckenden Stäben:

„Polizeischüler dreht Porno – jetzt bangt er um den Job“

„Donald Trumps Stab leckt offenbar wie ein Sieb“

„Iris ist transsexuell, mit einer Muslimin verheiratet, und sie wählt die AfD.“

(via)

Kommentiere den Artikel

Bitte gib deinen Kommentar ein!
Bitte gib deinen Namen hier ein