Eine Fotoserie über die zarte Liebe zu einer Sexpuppe

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„Still Lives: Eva“ ist der Titel einer Fotoserie über eine Liebe, die mit der Lieferung eines Pakets beginnt. In einem großen Karton nämlich befindet sich eine dunkelhaarige Schönheit, die auf den ersten Blick aussieht, als würde sie aus Fleisch und Blut bestehen. Doch ist es nur eine Puppe. Die reicht aber vollkommen aus, um im Protagonisten der fiktiven Story leidenschaftliche Liebe zu entfachen. So inaktiv seine neue Partnerin auch ist, sie nimmt an Situationen teil, die typisch sind für ein junges Paar: Gemeinsam sitzen sie bei Sonnenschein auf einer Parkbank oder entspannen nach einer erschöpfenden Shopping-Tour.

Zuhause wird es noch intimer, der feine Ausdruck auf dem Puppengesicht transportiert Emotionen – obwohl so deutlich ist, dass es sich um die Replik eines menschlichen Antlitzes handelt. Als Kind glaubte Künstlerin June Korea daran, dass ihre Plastik-Spielkameraden ein geheimes Leben führten. Seit 2001 inspiriert sie dies dazu, Fotografien von Puppen anzufertigen, die ihnen ein wenig Leben, vor allem aber eine Menge Charakter einhauchen.












Copyright by June Korea (via)

2 Kommentare

  1. Verrückte Idee – aber echt cool gemacht. Wusste gar nicht, dass da Leben einer Sexpuppe so interessant sein kann. Dachte die wohnen im Schrank und das wars.

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