Eine Sauna im schwedischen Kiruna sieht aus wie ein Ei


Die nördlichste Stadt Schwedens, Kiruna, ist um eine Attraktion reicher. Das Künstler-Duo Bigert & Bergström hat einen ungewöhnlichen Gemeinschaftsraum zum Schwitzen kreiert. In Anlehnung an die zahlreichen Minen, die in diesem Teil Schwedens die Landschaft maßgeblich mitgestalten, lag es nahe, die Sauna mit güldenen, rostfreien Spiegeln zu vertäfeln, welche sowohl das Sonnenlicht als auch die Umgebung reflektieren. Im Innern ist die „Schwitzkammer“ ganz typisch mit Holz ausgekleidet. In der Mitte sitzt ein herzförmiger Sauna-Ofen. Nach dem Einheizen kann sich das Innere des Eies auf bis zu 85° C erwärmen. Abkühlung bietet anschließend ein direkter Sprung in den Schnee.

Am auffälligsten ist sicherlich die Form des „Solar Eggs“. So wie zu Ostern das Ei symbolisch für Fruchtbarkeit und die Wiedergeburt steht, versteht sich auch dieses Sauna-Ei gewissermaßen als „Nährboden“ für Gemeinschaft und Kommunikation. Früher war die Sauna zudem der Ort, an dem die Kinder geboren wurden – schließlich war die Sauna der sterilste Raum im oder am Haus. Die Sauna hat neben der Gesunderhaltung also viele Zwecke. Die eiförmige Sauna mit einer Grundfläche von fünf mal vier Metern bietet bis zu acht Personen gleichzeitig Platz zum Schwitzen und Unterhalten.








(via)

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