Emergence Lab – 1 Würfel, 6 Bilder, viele Geheimnisse

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Thomas Medicus kriegt die Betrachter seines neuesten Kunstwerks schnell in den Bann gezogen. Bevor man überhaupt weiß, was man da sieht, möchte man wissen, wie es funktioniert. So ging es zumindest mir, als ich das Video von „Emergence Lab“ das erste Mal gesehen habe. Laut Thomas’ Beschreibung handelt es sich dabei um eine von ihm handbemalte anamorphe Skulptur, dessen Titel auf dem Phänomen Emergenz basiert.

Und ja, das passt wie die Faust aufs Auge, denn man kann den Würfel drehen und wenden, wie man will, immer wieder nimmt etwas anderes Gestalt an, jede Seite bietet ein neues, fein illustriertes Motiv. Das ist aber erst frontal in Gänze erkennbar. Sobald sich der Blickwinkel verändert, wirkt es, als zersplittere das Bild in tausend Teile. Dann wird besonders deutlich, aus wie vielen Einzelteilen der größtenteils durchsichtige Kubus besteht. 216 Acrylglasstreifen sind es an der Zahl, ausgeschnitten von einem Laser. Ein wirklich abgefahrenes Kunstwerk, das Thomas’ genialem Geist da entsprungen ist.











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