Erik Mowinckel: Trivial-Genial im Hochformat

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Wie kein anderer prägte William Eggleston die künstlerische Farbfotografie. Seine Motive waren nie „motivwürdig“, immer nur trivial, subtil aus dem Zusammenhang gerissen und einfach anders. Er machte sich nie etwas aus der Meinung der anderen – verschlief sogar seine Ausstellungseröffnung im MoMa, kam eine halbe Stunde zu spät. Als ich die Bilder von Erik Mowinckel sah, musste ich sofort an Eggleston denken, der einst das Zitat prägte:“Ich stehe auf Kriegsfuß mit dem Offensichtlichen.” 

Ich weiß nicht warum, aber dieser Stil, alltägliche Gegenstände so in Pose zu rücken, dass sie eine ganz andere Bedeutung bekommen – einfach toll. Ebenso kümmert sich Erik Mowinckel um seine Musik und seine Zeichnungen. Das Gesamtbild seiner Talente lässt sich vielleicht mit abstrakt oder surreal beschreiben. Ich bin eher der Meinung, es gibt Dinge, die haben einfach keinen Namen oder Bezeichnung, man sollte sie einfach genießen.

 

 

 

 

 

 

 

(via)

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