Fast jede Falle von „Kevin – Allein zu Haus“ als Daumenkino

Screenshot Youtube

Schön, das sowas Anachronistisches wie ein handgezeichnetes Daumenkino heute immer noch, wenn nicht sogar mehr begeistern kann. Vor allem wenn man das Flipbook mit Soundeffekten ins 21. Jahrhundert holt, und gleichzeitig einen Weihnachtsklassiker wieder mit aufgreift: „Kevin – Allein zu Haus“.

Die hausgemachten Abenteuer von Macaulay Culkin als Kevin McCallister sollten Generationen prägen – vor allem im Personalausweis. Ich sag‘ nur Kevinismus. Das liegt womöglich auch daran, dass heute die Bedingungen für so einen Streifen fehlen. Klar, so Halunken wie Marv und Harry gibt es nach wie vor. Aber dass ein 8-Jähriger zu Haus vergessen wird, und sich dann über Tage alleine und gegen Einbrecher durchschlagen muss?

„The booby trap scene from Home Alone already feels like a cartoon, so turning it into a flipbook was natural! It especially works great with the amazing sound effects. „

Wenn nicht schon die Alarmanlage des Smart Homes Terror schlägt, sobald sich nach Abschließen drinnen etwas regt, ist es doch das Smartphone an sich, das sich noch vor Abflug konfliktvorbeugend einschalten würde. Sind wir doch ehrlich: Mutter und Sohn würden spätestens nach 30 Minuten facetimen und der ganze Spannungsbogen wäre dahin.

Wahrscheinlich also kein Zufall, dass der Streifen als Oldschool Daumenkino von Ben alias The Flippist wieder auflebt. Übrigens, für alle Kevins und ihre Angehörigen hält der kurze Film ganz am Ende noch eine nostalgische Überraschung bereit.

Home Alone Flipbook: Every Booby Trap Compilation (surprise ending)

(via) Copyright  Ben Zurawski aka The Flippist I Teaser Screenshot Youtube

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