Fensterwischroboter Winbot im Test

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Mal ehrlich, Fensterputzen ist doch für die meisten von uns eine sehr lästige Angelegenheit. Aber der Frühling wird kommen, und wenn die tiefen Sonnenstrahlen durch das Fenster scheinen wollen, fallen die Ablagerungen des letzten Jahres unangenehm auf. „ecovas“ hat für diejenigen, die sich daran stören und keine Lust haben zu putzen, den WINBOT entwickelt. Dieser kleine Haushaltsknecht säubert Fenster ohne Murren wie von Zauberhand. Kein extra Wassereimer, keine zusätzlichen Putz- und Trockentücher, kein Strecken und Langmachen, keine Leiter oder andere Hilfsmittel. Dank des WINBOT.

Die Scheiben sollte nicht zu klein sein, denn etwas Platz brauch der WINBOT zum Bewegen schon. Doch für größere und höher gelegene Fenster ist er sehr gut geeignet. Wie bei jedem elektrischen Haushaltsgerät müssen bestimmte Vorsichtsmaßnahmen und Regeln eingehalten werden. Zum Beispiel benötigt er natürlich ein genügend langes Kabel, um überall hinzukommen. Dann wird der Reinigungsbelag an der Unterseite angefeuchtet und der WINBOT einfach in einer Ecke angesetzt. Er saugt sich daraufhin fest und eine Kontrollleuchte signalisiert, dass er arbeitsbereit ist. Der WINBOT kann per Knopfdruck oder per Fernbedienung gestartet werden.


Jetzt heißt es: ab in den Sessel, zurücklehnen und dem WINBOT bei der Arbeit zusehen. Etwas laut, mit einem Geräuschpegel von 55 dB, fährt er los. Vielleicht haben sich die Macher des WINBOT gedacht, dass der Knecht bei der Arbeit durchaus zu hören sein sollte. Er macht seine Sache gut. Der WINBOT fährt das Fenster sauber ab, vergisst keine Fläche und kommt mit den Fensterecken sehr gut klar. Hindernissen werden ganz clever umfahren, wenn sie nicht zu flach sind. Denn dann fährt er sich mit seinem ganzen Willen fest und muss neu ausgerichtet werden. Von Abfallen keine Spur, trotzdem gibt es die Möglichkeit, eine Sicherheitsleine anzubringen, um den WINBOT somit vor einem möglichen Absturz zu schützen.

Nach Beendigung des Reinigungsvorgangs fährt der WINBOT selbstständig an seine Ausgangsposition zurück und bleibt stehen. Das zurückgelassene Fenster ist sauber. Ein paar Fenster weiter hatten wir den Dreh dann endgültig raus und kamen mit der Bedienung des WINBOT gut klar. Insgesamt können wir sagen, wir sind zufrieden mit unserem Knecht. Allerdings kostet das Schätzchen bei Amazon auch 299€ und ist damit nicht gerade ein Schnäppchen. Wer jedoch viele große Scheiben in seiner Wohnung hat, wird den Kauf sicher nicht bereuen.




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