Filigranes Gold- und Silbergeschirr von Wiebke Meurer


Die Bestecke und Geschirre, die die Künstlerin Wiebke Meurer schafft, sind nicht zur Benutzung geeignet. Das liegt aber nicht daran, dass sie wertvolles Material wie Gold und Silber verwendet, sondern dass ihre Arbeiten sehr kleinteilig sind. Suppe und andere Nahrungsmittel würden da einfach hindurchlaufen. Dafür sind die Teller, Tassen, Löffel und Schalen aber richtig schön anzuschauen und eignen sich perfekt als schmucke Dekoration.

We can still discern the simple and familiar everyday objects on which my creations are based. But I transform them through deformation, shifts in scale, and conversion into other materials. I apply my technical knowledge to create those fragile artworks that you hardly dare to touch, much less use. And actual use would in most cases be out of the question anyway.“

Meurer ist fasziniert von klassischem europäischem Geschirr und Besteck aus Silber, Gold und Porzellan. Allerdings will sie diese mit ihren Arbeiten nicht kopieren, sondern etwas Eigenes schaffen. Deshalb geht sie mit modernen Ideen an ihre Objekte heran, dekonstruiert das Bekannte und setzt es mit ihren Vorstellungen neu zusammen. Die Deutsche, die 1972 im nordrhein-westfälischen Rheydt geboren wurde, lebt und arbeitet heute im Schweizerischen Genolier. In vier Ländern hat sie Goldschmieden und Schmuckdesign gelernt, Werke von ihr werden seit 1995 ausgestellt.







Copyright Wiebke Meurer

1 Kommentar

  1. Die Objekte haben so eine wunderschön filigran gestaltete Oberfläche.Das sieht sehr schmuck aus und wirkt edel.
    Vollendet Kunst wäre für mich, dazu eigene Formen zu erfinden, die entweder dekorativ sind oder wirklich benutzt werden können. Besteck und Geschirr sind in meinen Augen Gebrauchsgegenstände, die als unabhängige Formen keinen Sinn machen.

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