Fitbit Flex – das Aktivitäts- und Schlafarmband

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Ihr habt vielleicht schon von Fitbit gehört, dem praktischen Aktivitätstracker. Wir haben da ja auch tatsächlich schon alle bisherigen Modelle ausprobiert und euch davon berichtet. Den Anfang machte der Ultra und später testeten wir die aktuellen Modelle Zip (amazon) und One (amazon). Aber jetzt gibt es auch noch den Fitbit Flex (amazon). Der ist noch kleiner geworden und steckt in einem Armband. Das klingt ja schonmal sehr gut! Natürlich mussten wir den auch gleich mal ausführlich unter die Lupe nehmen.

Die Verpackung war wie immer schön gestaltet, der Flex sitzt auf einem Plastikring wie in einem kleinen Schaufenster und rundrum auf der Schachtel sind schonmal alle wichtigen Funktionen aufgelistet. Mit in der Packung findet man ein zweites Armband in kleinerer Größe, das Ladekabel und den USB-Dongle zum schnurlosen Synchronisieren. Damit ist man dann auch schon komplett ausgerüstet. Positiv fiel mir gleich auf, wie klein das Ladekabel ist. Besonders im Vergleich zur Ladestation des alten Fitibit Ultra. Da hat sich also schonmal was getan.

Natürlich wollte ich den Fitbit sofort ausprobieren. Also ab auf die Website und einloggen. Einen Account hatte ich ja bereits, aber der wäre auch schnell erstellt gewesen. Dann kurz die Fitbit-Software runterladen, installieren und ganz einfach den Anweisungen folgen. So hat man den Fitibit nach einigen Klicks mit seinem Computer synchronisiert, kann ihn gleich noch ein wenig aufladen und ist schon fertig. Mit der Fitbit-App geht die Synchronisation auch ebenso schnell per Bluetooth übers Smartphone.

Dann kommt der Fitbit in das Armband und schon kann das Tracking losgehen. Das Armband gibt es in zwei Größen, es wird mit einem kleinen Verschluss geschlossen, der sehr praktisch zu handhaben ist und auch schick aussieht, und es ist so bequem, dass man es überhaupt nicht bemerkt. Auch optisch gefällt es mir gut. Es hat gerade Linien und mit seinen Kanten und den kleinen Lichtern wirkt es auch etwas futuristisch. Und langfristig kann man sich sogar verschiedene Farben anschaffen zum Wechseln.

Aber was können wir jetzt überhaupt alles tracken? Der Fitbit zeichnet die Schrittzahl auf, die zurückgelegte Strecke und die aktiven Minuten. Außerdem kann man seinen Schlaf tracken und überwachen und es gibt eine Silent Alarm Funktion. Und natürlich kann man auch sein Gewicht und Kalorienzufuhr und -verbrauch im Auge behalten.

Der Flex hat im Gegensatz zu anderen Fitbits kein Display. Stattdessen kommuniziert er mit uns über kleine Lichter. Wenn man ihn zweimal antippt, zeigt er uns mit ein bis fünf Lichtern an, wieviel von unserem Tagesziel wir bereits erreicht haben. Dabei kann man natürlich seine Ziele selbst festlegen. Ebenso signalisieren die Lichter auch, wenn man sich im Schlafmodus befindet, der Alarm ausgelöst wird oder dass man sein Tagesziel erreicht hat.

Das Schlaftracking ist eine besonders interessante Funktion. Man muss nur den Fitbit vor dem Einschlafen mehrfach antippen, damit er sich im Schlafmodus befindet und ihn morgens wieder ausmachen. Aber selbst wenn man daran nicht denkt, kann man noch nachträglich die Uhrzeiten auf der Website eingeben. Nach einer getrackten Nacht sieht man genau, wann man mal aufgewacht ist, wie lange man zum Einschlafen brauchte und wie lange man tatsächlich überhaupt geschlafen hat.

Alle Daten werden im Fitbit gesammelt und, sobald er sich in der Umgebung des Computers befindet oder man in seinem Smartphone die App und Bluetooth aktiviert, mit dem Account synchronisiert. So kann man sich jederzeit den aktuellen Tagesstand angucken, mit den Vortagen vergleichen oder zusätzliche Werte eingeben. Besonders motivierend ist es dann natürlich, wenn man auch noch Freunde hat, die einen Fitbit benutzen. Denn dann bekommt man ein ganzes Ranking seiner Freunde angezeigt und kann mit den anderen um die besten Werte battlen. Wie immer bekommt man natürlich auch Badges für vollbrachte Erfolge, die auch sehr schön motivieren.

Wenn ich jetzt mal mit den anderen Fitbits vergleiche, kann ich für mich persönlich am Flex Positives und Negatives feststellen. Erstmal bin ich begeistert von der Trageweise im Armband. Weil es wasserfest ist, kann ich es einfach umlassen und muss Tag und Nacht nicht daran denken. Also kein Befestigen an den Klamotten, dran denken müssen beim Umziehen oder ein seperates Schlafarmband für nachts. Das ist eigentlich perfekt so.

Aber leider hatte ich den Eindruck, die Messung der Schrittzahlen ist am Arm längst nicht so zuverlässig wie am Körper, wo ich bei den anderen Fitbits mit Display genau jeden Schritt nachvollziehen konnte. Nachts lege ich laut meinem Flex angeblich immer so 10 bis 80 Schritte zurück, obwohl ich nicht aufgestanden bin, und tagsüber kommt das auch vor während Zeiten, in denen ich gesessen habe. Aber vielleicht macht das in der Gesamtsumme nicht wirklich was aus.
Was mir am Flex eindeutig fehlt, ist die Messung der Treppen. Genau das motivierte mich bei anderen Fitbits am allermeisten, da habe ich die meisten Badges abgesahnt und auch mal gerne die Treppe genommen statt dem Fahrstuhl. Wenn das nicht gezählt wird, bin ich gleich weniger angespornt. Aber tatsächlich mag das auch subjektiv sein.

Als Fazit kann man also sagen: Der Fitbit Flex eignet sich für Jeden, der seine Fitness und Gesundheit im Auge behalten möchte. Zum Abnehmen oder einfach nur zum Fitbleiben. Mit seinem Armband ist er der perfekte Begleiter, immer dabei, ohne dass man ihn wirklich bemerkt. Und durch die schnurlose Synchronisierung sind die ausgewerteten Daten immer aktuell verfügbar.
Bei amazon bekommt ihr den Fitbit Flex für 92,02 €.

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