„Flower Funeral“ – die schauerlich-schöne Kunst von Kengo Takahashi

Der Tod gehört zum Leben, der Tod ist zum Fürchten und zum Erschaudern. Der Tod ist das Ende, aber auch der Anfang. Ob es ein Anfang des Zerfalls ist oder ein Aufbruch zu den neuen Horizonten – diese Diskussion überlasse ich den Theologen und Atheisten. Wie auch immer, niemand kann sich der seltsamen Magie des Todes entziehen.

Der japanische Künstler Kengo Takahashi preist den Tod auf eine sehr kreative und doch ausgesprochen traditionelle, urtümliche Art und Weise. Wie bereits unsere Vorfahren vor Jahrtausenden es getan haben, schmückt und verziert Kengo Tier- und Menschenschädel. Besser gesagt, er formt die äußerst naturnah aussehende Schädel aus hauchdünner Aluminium-Flora. Es sind hunderte prachtvolle Chrysanthemen und schlichte Gänseblümchen, die diese wunderlichen Kunstwerke aus der Serie „Flower Funeral“ bilden.

Die künstlerische Perfektion des eigenartigen „Memento Mori“ stimmt mich irgendwie versöhnlich an. Sie nimmt die sonst allgegenwärtige Angst vor dem Unausweichlichen und betont auf eine sonderbare Art die Schönheit unserer Vergänglichkeit.








ブレイク前夜~次世代の芸術家たち~ #79 髙橋賢悟(Kengo Takahashi)

(via) Copyright Kengo Takahashi I Video: ブレイク前夜 (Eve the break)

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