Fotograf Marwane Pallas hat Rotkohl im Hirn und Blutorangen im Herzen


Der französische Fotograf Marwane Pallas hat in einer vierteiligen Selbstporträtserie die menschliche Anatomie und Vegetarisches genauer unter die Lupe genommen. Gemüse, Obst, Mensch – sind wir wirklich so verschieden? Wenn man sich seine Bilder anschaut, möchte man meinen: „Eigentlich nicht.“ Dass anstelle eines Herzens in der Brust des Künstlers eine Blutorange schlägt oder ein aufgeschnittener Rotkohl sein Hirn ersetzt, hat jedoch noch einen tieferen Sinn.

Getreu dem Motto „Similia similibus curantur“ (lat. Gleiches wird durch Gleiches geheilt) begibt sich Pallas auf eine fotografische Entdeckungsreise auf den Spuren der Signaturenlehre. Bereits im Altertum gingen Heiler davon aus, dass Pflanzenteile, die bestimmten Körperteilen ähneln, helfen würden spezifische Krankheiten dieser Organe zu heilen bzw. ihnen vorzubeugen. Sieht man sich beispielsweise die hirnförmige Walnuss an, die ja nicht umsonst als Nervennahrung gilt (da ist viel Magnesium drin), ist womöglich was dran. Aber ob Rotkohl gut fürs Hirn ist? Du kannst es ja mit der traditionellen Beilage zum Weihnachtsbraten noch in diesem Jahr herausfinden und uns unter diesem Beitrag von Deinen Erfahrungen berichten.




Copyright by Marwane Pallas (via)

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