Fotografie als Sozialkritik – Octavi Serra spricht mit seiner Kunst bedeutende Probleme unserer Gesellschaft an

Screenshot Instagram

Diesem Fotografen geht es keineswegs um Selbstdarstellung und schon gar nicht um wunderhübsche Landschaften. Octavi Serra ist nämlich ein Gesellschaftskritiker mit Leib und Seele. In der Tat, es gibt einiges, was wir an unserer Wohlstandsgesellschaft zu bemängeln haben. Zum Beispiel die stetig wachsenden Herausforderungen im Beruf, die ein bekanntes Phänomen des Burnouts verursachen können. Eine Wanduhr, die ausschließlich und rund um die Uhr auf „Work“ steht – das gibt zu denken.

His artistic work is based on carrying out interventions in public spaces in order to change the reality and the established logic. Most of his works are raised from a poetic/philosophical perspective, so as to achieve another challenge form the daily elements. His will is to see the aesthetic and conceptual possibilities deriving from the objects around us.“

Oder das berühmte Swoosh auf einem Donut, das uns vielleicht zum Innehalten aufruft. Nike’s „Just do it!“ will den Verbraucher mobilisieren, doch sind es immer nur die hehren Ziele, nach denen wir in unserem Markenwahn greifen? Die kahlen Zweige, voll behängt mit gesichts- und leblosen Plastikbeuteln, sind selbstredend. Genauso wie der schwarze Rauch, der in dichten Schwaden aus einer H&M-Tüte emporsteigt. Denn was sind schon unsere Shoppingtouren sonst als nur eitel und letztlich pure Geldverschwendung? Zumindest in Octavis Augen.

 

(via) Copyright Octavi Serra I Teaser Screenshot Instagram

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