„Fucking Hell“ – die Biermarke mit Niveau

Lustige Meldung, die ich eben gelesen habe. Eine deutsche Brauerei plant, für ein kleines österreichisches Örtchen eine eigene Biersorte zu brauen. So weit nichts besonderes … wenn da nicht der Markenname wäre, unter dem das Bier verkauft werden soll. Fucking Hell“ soll das Getränk heissen. Wer jetzt an irgendwelche englischen Kraftausdrücke denkt, liegt komplett daneben. Bei dem Dorf handelt es sich nämlich um den Ort „Fucking“ in Oberösterreich. Und umgangssprachlich wird das Lagerbier in in diesen Regionen auch gerne mal „Hell“ genannt. Völlig harmlos also, wie der Name zustande kommt.

Grandiose Marketingidee, das muss man der Brauerei lassen. Vor allem für die englische Zielgruppe interessant, die jetzt schon nur wegen dem Ortsnamen ganz verrückt nach „Fucking“ ist. Wenn das Bier dann auch noch einigermassen schmeckt, dürfte dem Markenerfolg kaum noch was im Wege stehen.

Aber so ist es im Leben nun einmal … irgendjemand macht dir deine geniale Idee immer madig. Hier ist es das Europäische Marken- und Patentamt, das jugendschutzrechtliche Bedenken bei dem Namen „Fucking Hell“ hatte. Erst wollte man den Namen als geschützte Marke komplett ablehnen, nun darf das Bier zwar so verkauft werden, aber nur mit zensiertem Etikett.

Und was besseres hätte letztendlich für die Hersteller gar nicht passieren können. Durch das Umdenken des Markenamtes ging die Meldung mit dem „Fucking Hell“ durch alle Medien, auch in England. Fehlt eigentlich nur noch das Bier … und das soll im Spätsommer dann auf den Markt kommen. Ja dann, Prost!

(via)

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